Wahrenholz: 40,6 Hektar großes Naturschutzgebiet bekommt zwei neue Flurstücke dazu

Heiliger Hain soll wachsen

Der Heilige Hain gehört zu den größten Naturschutzgebieten im Landkreis und lädt Besucher Spaziergängen ein. Foto: Ollech

Wahrenholz. Kleine Pfade schlängeln sich durch das Heidegebiet bei Betzhorn in der Gemeinde Wahrenholz. Der Heilige Hain zählt zu den größten Heidegebieten im Landkreis Gifhorn.

Blühende Heide, Schafstall und Ruhebänke laden den Besucher zu einem entspannenden Natur- und Wandererlebnis ein. Gerade für die Bevölkerung ist der Heilige Hain ein Stück Kultur. Vor allem aber dient die 40,6 Hektar große Fläche mit ihrer Vegetation dem Naturschutz.

Vor kurzem befürworteten die Mitglieder des Kreisausschusses für Umwelt eine Neufassung der Verordnung über das Naturschutzgebiet. Dabei wird die Fläche des Heiligen Hains um zwei weitere Flurstücke erweitert. Eine der zusätzlichen Flächen wurde von der Gemeinde Wahrenholz gekauft. „Wir haben in den Jahren 2000 und 2003 Flächen erworben und diese dann mit einer Aussaat von Heide bestückt“, erläutert die Wahrenholzer Bürgermeisterin Friedhilde Evers das Verfahren. Natürlich habe es immer wieder weiterer Arbeiten bedurft, bis die Heide angenommen wurde. Auswüchse mussten entfernt werden, doch jetzt sei die Fläche umgewandelt.

„Das ist zum einen eine Naturschutzmaßnahme, aber zum anderen auch eine Attraktivitätssteigerung“, sagt Evers. Die nun neue Fläche des Heiligen Hains liegt südwestlich des vorherigen Naturschutzgebietes. „Wahrenholz tut also etwas für seine Bürger und für die Ökologie“, betont Evers.

Ein weiteres Erweiterungsstück ist eine Fläche des Naturschutzgebietes „Niederungsbereich Oerrelbach“ im Südosten des Heiligen Hains. Diese wurde dem Heidegebiet bei Betzhorn zugeschlagen, weil es sich bei dem Flurstück um eine einheitliche Fläche handelt, die an den Heiligen Hain grenzt und damit den Verwaltungsaufwand des Kreises reduzieren soll.

Von Maike Scholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare