Bürger befürchten Rückstaus und „perfektes Chaos“ wegen des Parkplatzverkehrs

Haltestelle nun weiter südlich

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Die Bushaltestelle wurde verlegt und umgebaut: Noch fehlen die Bushäuschen, diese sollen aber in Kürze aufgestellt werden.

Wahrenholz – „Ich hätte es ja nicht mehr gedacht, aber dann hat es doch noch geklappt“, sagte Bürgermeister Herbert Pieper bei der jüngsten Sitzung des Wahrenholzer Bauausschusses sichtlich erleichtert. „Die Bushaltestelle ist doch noch rechtzeitig fertig geworden.

“.

Quasi in letzter Minute, denn nur wenige Tage nach Abschluss der Bauarbeiten an der Dorfstraße mussten die Abrechnungen eingereicht werden, damit auch die Fördergelder fließen können. Für den barrierefreien Ausbau übernimmt die niedersächsische Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) 75 Prozent der Kosten, der Regionalverband Großraum Braunschweig steuert 12,5 Prozent der Kosten bei.

Noch verfügen die beiden versetzten Haltepunkte nicht über Wartehäuschen – diese sollen laut Pieper aber in Kürze aufgestellt werden. Bei der Beleuchtung könnte es aber zu Schwierigkeiten kommen. „Auf der westlichen Seite liegt kein Stromkabel“, führte der Bürgermeister aus. Eigentlich war angedacht, eines unter der Straße „hindurchzuschießen“. Dies sei jedoch nicht möglich, da dort zahlreiche Versorgungsleitungen verlaufen, die dabei beschädigt werden könnten. „Entsprechend wird es bei der Beleuchtung zu Verzögerungen kommen“, kündigte Pieper an.

Im Zuge des Umbaus wurde die Bushaltestelle von ihrem ursprünglichen Standort auf Höhe des Friedhofs nach Süden verlegt. So soll sie näher in der Ortsmitte liegen und eine bessere Anbindung bieten. Jedoch haben sich Bürger auch schon skeptisch dem IK gegenüber geäußert, da die Verkehrssituation an dieser Stelle wegen der Einfahrt zum Supermarkt-Parkplatz generell schon angespannt sei.

So wird befürchtet, dass durch haltende Busse Rückstaus entstehen und kombiniert mit dem Parkplatzverkehr „das Chaos perfekt werden“ könne.

VON DENNIS KLÜTING

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