Wesendorf: Verkehr wird in zweiter Jahreshälfte wegen verschiedener Bauarbeiten umgeleitet

Das Halbjahr der Bagger

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Auch an der Gifhorner Straße in Wesendorf sollen die Bushaltestellen in der zweiten Jahreshälfte barrierefrei umgebaut werden. Aber: Die B 4 bekommt eine Fahrbahnsanierung, die Umleitung führt durch Wesendorf.

Wesendorf. Eine Zeit mit vielen Baustellen kommt auf Wesendorf zu. Gleich mehrere Vorhaben werden sich auf den Verkehr in der Ortschaft auswirken. So sollen die Bushaltestellen an der K 7 barrierefrei ausgebaut werden (das IK berichtete).

Aber auch Baumaßnahmen an der B 4 sorgen für zusätzliches Verkehrsaufkommen durch den Ortskern.

Denn es ist eine Fahrbahnsanierung an der B 4 zwischen der Krümme-Kreuzung und der Ummerschen Kreuzung vorgesehen, die insgesamt zwei Wochen dauern soll. Sie ist für das zweite Halbjahr angesetzt, ein konkreterer Termin ist noch nicht bekannt. „Zuerst war vorgesehen, dass die B 4 einseitig gesperrt werden soll und die andere Fahrbahn über die L 284 und die K 7 durch Wesendorf umgeleitet werden soll“, erklärte Bürgermeister Holger Schulz bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Nun habe sich die Planung der Landesbehörde für Straßenbau geändert und die B 4 soll in zwei Abschnitten (jeweils bis zur Ferienhaussiedlung Am Pilz) vollständig gesperrt werden – mit Umleitung des gesamten Verkehrs über Wesendorf. „Ich habe Einspruch eingelegt und würde gern die Gründe dafür erfahren, warum die Arbeiten nicht mit einer einspurigen Sperrung erfolgen können“, sagte Schulz. Es soll aber eine umfangreiche Dokumentation des Straßenzustandes geben, da in der Vergangenheit die Fahrbahn bei Umleitungen in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Besonders beim Verkehr in Richtung Norden müssen die schweren Sattelschlepper ja fast durch den gesamten Kreisel“, sagte Schulz.

Außerdem habe er die Landesbehörde darum gebeten, ihm einen genauen Termin für die Arbeiten mitzuteilen. Schließlich soll vermieden werden, dass gleichzeitig die Bushaltestellen an der Umleitungsstrecke erneuert werden. „Dann ginge in Wesendorf nämlich gar nichts mehr“, erklärte der Bürgermeister. Die Arbeiten ließen sich aber durchaus mit dem Vorhaben der Gemeinde in Einklang bringen. „Dann bauen wir während der Sperrung die Bushaltestellen nördlich des Kreisverkehrsplatzes um, dann kommen sich die Arbeiten gar nicht ins Gehege“, so Schulz.

Von Dennis Klüting

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