Förderverein Maiglöckchen räumt in Groß Oesinger Waldoase auf / Helfer zupfen Unkraut und begradigen Sand

Mit Hacke und Schippe im Einsatz

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Mit Gummihandschuhen und auf Knien waren einige Frauen am Samstagmittag bei trockenem Wetter im Matsch-Wasser-Bereich zugange, um Grün zu zupfen.

Groß Oesingen. Das Wetter hat mitgespielt und bot die besten Voraussetzungen für einen großflächigen Arbeitseinsatz in der Groß Oesinger Waldoase. So rückten einige Mitglieder des Fördervereins Maiglöckchen am Samstagmittag auf dem Gelände mit entsprechenden Arbeitsgeräten an.

Sie brachten Schubkarren, mehrere Harken, Hacken, Eimer sowie Schaufeln und Schippen mit. Und für die Stärkung zwischendurch sorgten die Frauen auch, indem sie Getränke und ein wenig Süßes dabei hatten.

Pünktlich um 13 Uhr trafen sich die Damen im Wasser-Matsch-Bereich und besprachen zunächst die Lage. „Wir wollen heute den aufgeschütteten Sand vor der Rutsche begradigen und hineinsetzen, den Handlauf der Rutsche freilegen und Krauten“, erklärte die Vorsitzende des Fördervereins Maren Schulze vor Beginn der Aufräumaktion.

Nach der Besprechung schritten die Frauen und ein fleißiger Helfer zur Tat. Auch zwei Kinder halfen mit, wobei sie jedoch mehr Freude am Spielen zeigten. Einige Erwachsene hingegen nahmen ihre Hacken und wühlten diese durch das Kiesbett vor den Wasserläufen. Andere knieten sich auf die Beine und zupften mit ihren gelben Gummihandschuhen das lästige Unkraut aus dem sandigen Boden. „Das ist schon eine mühsame Arbeit, das Unkraut zwischen den Steinen heraus zu ziehen. Aber es macht irgendwie auch Spaß“, meinte Fördervereins-Mitglied Sandra Noack.

Nach gut zweieinhalb Stunden fleißiger Arbeit waren die Frauen zufrieden. „Wir haben viel geschafft“, lautete das einstimmige Echo. „Wenn es so weiter geht, sind wir zufrieden“, freute sich Olvermann. Und auch Vorsitzende Schulze zeigte sich begeistert: „Wir haben den Weg an der Rutsche entschärft und freigesetzt, so dass es nicht mehr so rutschig und gefährlich für die Kinder ist.“

In den nächsten Tagen sollen die Steine für den Kiesbereich und den Sandplatz kommen, teilte Schulze den Mitgliedern mit und hofft auf Hilfe bei weiteren Aktivitäten.

Von Volker Althoff

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