Ummern: Ehemalige Skaterfläche soll zu Fitness-Hotspot werden

Gummiboden statt altem Pflaster

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Auf der ehemaligen Skaterfläche soll nun ein Fitness-Hotspot entstehen, an dem jedermann an verschiedenen Geräten Übungen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade absolvieren kann.

Ummern. Die Gemeinde Ummern will ein neues Sportangebot schaffen: Der Gemeinderat sprach sich in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig für die Einrichtung eines Fitness-Hotspots auf der ehemaligen Skaterfläche aus.

Es handele sich um ein Pilot-Projekt des Deutschen Turner-Bundes und einer Krankenkasse, so Verwaltungsvertreter Marc Bludau. „Eigentlich wird es in großen Städten umgesetzt, Ummern ist nun der erste kleinere Ort.“ Schon bis Juli soll die Umsetzung erfolgen.

„Sobald die Förderbescheide da sind, kann es losgehen“, so Bludau. „Drei Wochen für die Ausschreibung für die Ausschreibung, vier Wochen für den Bau.“ Da dürfe nichts dazwischen kommen, so der Verwaltungsvertreter. „Aber einfach kann ja nun jeder!“ Für die Maßnahme konnten 75 Prozent Fördermittel gewonnen werden, es verbleibt ein Eigenanteil von rund 20 000 Euro für die Gemeinde.

Ratsherr Ralph Müller, der auch Vorsitzender des VfL Germania Ummern ist, ergänzte: „Die Geräte sind wartungsfrei und für jedermann.“ Es werde Tafeln mit Anleitungen für die verschiedenen Übungen geben. „Wir merken in den Sparten, dass Bewegung und Gymnastik auch angenommen wird und halten das Vorhaben daher auch für eine wirklich gute Sache.“

Die Übungen, so Bludau, werden in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten, das Pflaster der Skaterfläche werde durch Gummimatten ersetzt. Die Nutzung des Fitness-Hotspots werde analog zum Spielplatz zeitlich begrenzt. Ferner werde man sich um eine Beleuchtung kümmern, damit die Anlage auch im Winter umfassender genutzt werden kann.

Die Anlage soll auch für ein Zirkeltraining mit bis zu 16 Personen an den acht Stationen genutzt werden können. So sind als Geräte eine dreistufige Squat-Plattform mit Fußbügel, zwei Klimmzugstangen, ein dreistufiger Parallelbarren, eine Hängeleiter, eine Sprossenwand und zwei Schrägbänke vorgesehen.

Von Dennis Klüting

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