Planungen müssen geändert werden

Grundschule Wesendorf: Fahrstuhl nun an der Kopfseite

An dieser Seite soll vor Kopf ein Fahrstuhl angebaut werden.
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An dieser Seite soll vor Kopf ein Fahrstuhl angebaut werden.

Wesendorf – An die Wesendorfer Grundschule am Lerchenberg soll ein Fahrstuhl angebaut werden, da bislang nur das Erdgeschoss barrierefrei zugänglich ist.

Da an der Schule auch eine Lehrkraft beschäftigt ist, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hat das Land Niedersachsen nach langem Hin und Her der Samtgemeinde Wesendorf eine Kostenübernahme von 80 Prozent für den Fahrstuhlbau zugesagt (das IK berichtete).

Die Planung muss aufgrund brandschutzrechtlicher Vorgaben überarbeitet werden. Daher wurde dem Bauausschuss in seiner jüngsten Sitzung die neuen Entwürfe für den Fahrstuhl vorgestellt.

Der Aufzug soll seitlich im Norden an das Schulgebäude angebracht werden. Der Landkreis Gifhorn hatte brandschutzrechtliche Bedenken angemeldet und lehnte das Vorhaben in der bisher geplanten Ausführung ab: Im Falle eines Brandes könne Rauch ungehindert vom Erd- ins Obergeschoss gelangen. Zudem würde ein Klassenzimmer am Ende des Flures nicht über Fluchtwege verfügen, wenn der Fahrstuhl wie geplant montiert würde. Planer Holger Lange hatte Rücksprache mit dem Landkreis gehalten und stellte dem Bauausschuss nun zwei Lösungswege für das Problem vor.

Die erste Variante sieht die Installation einer Fluchttreppe am Flurende sowie von mehreren Brandschutztüren im Gebäude vor. Der Fahrstuhl könnte in diesem Fall an der bisher vorgesehenen Stelle montiert werden. Die zweite Variante sieht einen neuen Standort für den Fahrstuhl vor: vor Kopf am Ende des nördlichen Flures. Da auch bei dieser Lösung Brandschutztüren installiert würden, müsse keine separate Fluchttreppe angebaut werden. Allerdings schließe diese Variante einen Anbau an die Schule nach Norden an den Flur aus. Samtgemeindebürgermeister René Weber erklärte, dass die Schule an anderen Stellen noch über Anbaumöglichkeiten verfüge. Der Bauausschuss sprach sich für die zweite Variante aus und empfahl diese an den Samtgemeindeausschuss. VON DENNIS KLÜTING

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