Schönewörde: Kein Bedarf mehr für Außenstelle / Kinder werden in Wahrenholz unterrichtet / Nachnutzung noch unklar

Grundschule bleibt geschlossen

In der Grundschule in Schönewörde werden keine Kinder mehr unterrichtet. Die Außenstelle ist geschlossen. Foto: Frankewitsch

Schönewörde. Die kleineren Dorfschulen, wie es sie zu früheren Zeiten in vielen Orten der Region gab, sterben nach und nach aus. Die Zeiten und Schülerzahlen haben sich verändert. Diese Entwicklung ist auch in Schönewörde zu sehen.

Die Grundschule Schönewörde ist seit dem vergangenen Jahr geschlossen. Und das soll nach aktuellem Stand auch in Zukunft so bleiben, wie Wesendorfs Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn auf IK-Nachfrage bestätigt.

Der Samtgemeinderat hatte in seiner jüngsten Sitzung die Satzung der Samtgemeinde über die Festlegung von Schulbezirken beschlossen. So sieht die Satzung als Bezirke die Regenbogenschule Groß Oesingen (Gemeinden Groß Oesingen und Ummern als Einzugsbereich), die Grundschule Wahrenholz (Gemeinden Schönewörde und Wahrenholz) sowie die Grundschule Wesendorf (Gemeinden Wagenhoff und Wesendorf) vor. Für die Oberschule sieht die Satzung das Gebiet der Samtgemeinde vor.

Außenstellen von Grundschulen – so wie in Schönewörde, die als Außenstelle der Wahrenholzer Grundschule galt – sieht die beschlossene Neufassung der Satzung nicht mehr vor. Aufgrund rückläufiger Schülerzahlen können die Kinder an den drei Schulstandorten beschult werden, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Die Schönewörder Schule werde demnach nicht mehr aufgemacht werden, sagt Penshorn. „Es ist kein Bedarf mehr zu erkennen.“ Die Schönewörder Kinder gehen in Wahrenholz zur Schule. In 2010 wurden in Schönewörde nur noch zwei Klassen beschult, informiert Penshorn.

Laut dem Rathauschef sei das Gebäude in Schönewörde bis zum Beginn des neuen Schuljahres vermietet. Derzeit sei noch unklar, wie es mit dem Schulgebäude in Schönewörde weiter geht. Der Bau ist in Besitz der Gemeinde Schönewörde. Gegebenenfalls könnte die Samtgemeinde an Schönewörde herantreten, das Gebäude abzutreten. Das ist im Moment aber noch Zukunftsmusik.

Auch bei den Überlegungen zu einer Ganztagsschule in Wahrenholz mache eine Außenstelle in Schönewörde keinen Sinn, da die Grundschüler zwischen den beiden Orten tagsüber pendeln müssten. Dafür gebe es noch kein schlüssiges Konzept.

Von Sabine Peter

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