Service-Wohnen: Wahrenholzer Gemeinderat stimmt Mehrausgaben von 723.000 Euro zu

Grünes Licht für Dachgeschoss

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Das Service-Wohnen (rot) ist in das Gesamtkonzept für die neue Dorfmitte um die Alte Schmiede in Wahrenholz fest integriert.

Wahrenholz. Mit dem geplanten Service-Wohnen am neuen Dorfzentrum an der Alten Schmiede beschäftigte sich der Wahrenholzer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Das Dachgeschoss soll direkt beim Bau ausgebaut werden, der Rat stimmte den Mehrkosten von 723.000 Euro zu den geplanten Kosten von 999.000 Euro bei einer Enthaltung zu.

Denn ursprünglich sollte das Dachgeschoss nicht ausgebaut werden, um nicht über die Fördergrenze von einer Million Euro zu rutschen. Planer Volker Warnecke hatte sich aber erkundigt: Nach der neuen Förderrichtlinie könne durchaus direkt ausgebaut werden, allein die Mehrausgaben würden eben nicht gefördert.

Für die Gemeinde eine dennoch interessante Möglichkeit, da der nachträgliche Ausbau deutlich kostenintensiver ausgefallen wäre: Hätte doch beispielsweise das Dach neu gedeckt werden müssen, damit die Gauben eingebaut werden können. Auch für die dann bereits eingezogenen Bewohner der Anlage hätte dies eine zusätzliche Belastung bedeutet.

„Ich finde es sehr gut, dass wir das Dachgeschoss direkt ausbauen können“, erklärte Ernst Pape. Der stellvertretende Bürgermeister war sich sicher, dass die zusätzlichen Plätze in der Wohnanlage auch bestimmt nachgefragt würden.

So wurde auch schon ein Entwurf für die Gestaltung des Dachgeschosses erstellt. Dieser sieht weitere Wohneinheiten vor, die über eine Treppe oder auch barrierefrei über einen Fahrstuhl erreicht werden können. Auch im Obergeschoss soll es ein gemeinschaftliches Ess- und ein Wohnzimmer geben.

Ursprünglich war auch vorgesehen, gemeinschaftlich genutzte Bäder in der Wohnanlage zu installieren. Im Zuge der Planungen wurde dieses Konzept jedoch verworfen und jede Wohneinheit wurde mit einem eigenen Bad ausgestattet.

Von Dennis Klüting

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