Dritte Informationsveranstaltung zieht rund 100 Eltern und Gäste an

Großes Interesse an der Freien Schule Westerholz

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Panja-Katharina Beinhorn (vorn v.l.) und Nicole Grein-Schöwing präsentierten mit Brigitte Orenz eine erfahrene Pädagogin, die sich bei der Einrichtung der Freien Schule Westerholz mit den Themen Soziales und Ernährung einbringen würde.

oll Westerholz. „Vertrauen, Ganzheitlichkeit, Herzlichkeit, Individualität und Begeisterung“ sind Begriffe, mit denen auch bei der dritten Informationsveranstaltung zur Einrichtung einer „Freien Schule Westerholz“ am Freitag rund 100 Eltern, Angehörige und Gäste im ehemaligen Schulgebäude konfrontiert wurden.

Die Initiatoren der Ersatzschule, Panja-Katharina Beinhorn und Nicole Grein-Schöwing, präsentierten den Neugierigen viel Neues.

So berichteten die beiden agilen Mütter, dass der Trägerverein „Verein ganzheitliches Leben und Lernen“ offiziell beim Registergericht in Hildesheim eingetragen und die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Gifhorn erteilt worden ist. „Damit haben wir eine wesentliche Hürde zur Gründung der Freien Schule genommen“, betonte Beinhorn. Sie sieht sich in der Aktivität des Teams bestätigt. Beide präsentierten neben dem Finanzreferenten sowie Betriebswirt Rainer Dierks-Götze die pensionierte Lehrerin der Oberschule Wesendorf, Brigitte Orenz, und die Schulleiterin der Grundschule Eschede, Angela Rath. Diese unterstützen den Aufbau der Freien Schule Westerholz finanztechnisch, verwaltungstechnisch und pädagogisch. Aber auch Bauplaner Thomas Lebeus zeigte den Eltern die derzeitig vorhandenen Räumlichkeiten der ehemaligen Volks- und Grundschule Westerholz, die im Zuge der Ganzheitlichkeit der Ausbildung noch ausbau- und anbaufähig sind.

Die Gemeinde Wesendorf stellt dem Trägerverein die komplette Liegenschaft per Vertrag zur Verfügung, so Beinhorn. Dierks-Götze berichtete, dass das Finanzierungskonzept bis auf Kleinigkeiten bereits in „trockenen Tüchern“ ist, sodass der Antrag zur Einrichtung der Freien Schule mit dem Kosten- und Finanzierungsplan bis Ende Januar bei der Landesschulbehörde in Lüneburg vorgelegt werden kann – um die Genehmigung für das Schuljahr 2017 /2018 zu bekommen.

Mindestens 12 und maximal 25 Schüler können in der ersten Stufe der Freien Schule aufgenommen werden. Aufgenommen werden könnten dann Erstklässler oder auch Wechselschüler bis zur vierten Klasse.

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