Ummeraner Bauausschuss empfiehlt: „Brenzelfeld II“ soll in einem Stück realisiert werden

Ein großer Bauabschnitt

+
Der erste Entwurf eines Barzellierungsplans. Da es aber nur einen Bauabschnitt gibt, kommt es noch zu Änderungen.

Ummern. Mit dem Baugebiet „Brenzelfeld II“ sollen in Ummern rund 30 Bauplätze entstehen. Dem Bauausschuss stellte sich am Donnerstagabend die Frage, ob es einen großen Bauabschnitt oder zwei kleinere geben soll.

Die Ausschussmitglieder sprachen sich für einen großen Abschnitt aus.

Für die Variante mit zwei Bauabschnitten wurde bereits ein Parzellierungsplan entworfen (siehe Grafik). Dieser weist zwei Wendehämmer auf, damit etwa Müllabfuhren auch schon vor der Realisierung beider Abschnitte die Wohnhäuser erreichen könnten. Die Wendeflächen würden bei der Realisierung in einem großen Abschnitt entfallen, entsprechend würden die Parzellen etwas anders zugeschnitten und der Straßenverlauf etwas geändert.

Gegen einen einzelnen Bauabschnitt spräche, so Verwaltungsvertreter Marc Bludau, dass die neu entstandene Straße durch späteren Bauverkehr an noch verbliebenen Grundstücken in Mitleidenschaft gezogen würde. Andererseits bestünde dann wiederum die Gefahr lang bestehender Baustraßen. „Es gibt hier kein Richtig oder Falsch“, beurteilte Bludau. „Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.“

Dieser Auffassung waren auch die Ausschussmitglieder. Bürgermeisterin Mirijam Müller merkte an, dass es aktuell 16 Anfragen für Bauplätze gebe – also gut für die Hälfte der zur Verfügung stehenden Bauplätze. „Anfragen und Vertragsabschlüsse sind zwei verschiedene paar Schuhe“, gab Bludau zu bedenken. „Da werden sicherlich einige dabei sein, die mittlerweile woanders was gefunden haben. Andererseits gibt es dann bestimmt auch wieder welche, die dann erst Interesse zeigen.“ Elke Flessenkämper sprach sich für die Realisierung in einem Abschnitt aus. „Ein Risiko haben wir immer.“ Ausschussvorsitzender Holger Tietje schloss sich dem an: „Wenn wir nur den ersten Abschnitt umsetzen, warten vielleicht viele, bis im zweiten Abschnitt die schöneren Grundstücke zum Acker raus zu haben sind – da hat man nur zu zwei Seiten hin Nachbarn, zu einer schaut man aufs Feld. Ich würde das jedenfalls so machen.“

Der Ausschuss empfahl einstimmig die Umsetzung in einem Bauabschnitt an den Gemeinderat. Der Parzellierungsplan wird noch überarbeitet, einige Grundstücksgrößen ändern sich, ebenso der Straßenverlauf. „Aber es sollen auch einige kleinere Bauplätze drin bleiben“, betonte die Bürgermeisterin. „Nicht alle wollen einen Garten.“

Von Dennis Klüting

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare