Viel tut sich an der Schulstraße

Groß Oesinger Gemeinderat will Umbau des Busbahnhofs angehen

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Die Verkehrssituation an der Groß Oesinger Schulstraße war lange Diskussionsthema in den politischen Gremien. Nun wird eine Lösung vorangetrieben.

Groß Oesingen – Mit der Verkehrssituation an der Schulstraße beschäftigt sich der Groß Oesinger Gemeinderat bereits seit einer ganzen Weile. Es wurde jedoch ein Lösungsweg gefunden, für den nun weitere Schritte eingeleitet werden.

So fasste der Rat in seiner jüngsten Sitzung den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan „Erweiterung ab der Schulstraße“.

Damit soll auf dem Gelände südlich der DRK-Kita und der Regenbogenschule eine Laufbahn für die Schüler, eine Erweiterung des Kita-Geländes für Außenspielmöglichkeiten sowie zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

Für die Schaffung eines Zuwegs von der K 4 aus wurden bereits erste Kostenaufstellungen ermittelt. Jedoch hatte der Landkreis Gifhorn Einwendungen zur Erstellung der Zufahrt eingebracht. Da es ein Gefälle in Richtung der K 4 gebe, müsse sichergestellt werden, dass Regenwasser im Seitenraum der Zufahrt versickere und nicht auf die K 4 fließe. Auch für die Gestaltung einer möglichen Auffahrt hatte der Landkreis verschiedene Vorstellungen, die sowohl die Aufstellung eines Spiegels zur besseren Einsicht als auch den Bau eines Kreisels umfassten. „Dafür ist es aber jetzt noch zu früh, um uns konkrete Pläne zu machen, das muss erst weiter mit dem Landkreis diskutiert werden“, sagte Bürgermeister Jürgen Schulze. „Heute müssen wir den Aufstellungsbeschluss fassen.“ Das tat der Rat auch einstimmig.

Schulze berichtete zuvor, dass er immer noch im Dialog mit dem Landkreis stehe, was die Aufstellung einer Dunkelampel in der Schulstraße betrifft (das IK berichtete). Zwar sei eine solche bereits einmal abgelehnt worden, jedoch seien zwei Querungshilfen als Alternative zu kostspielig. „Mittlerweile hat auch eine Verkehrsschau stattgefunden“, berichtete Schulze. „Es wurden nicht die benötigten 200 Fahrzeuge gezählt, lediglich 180.“ Der Fall liege aber weiterhin beim Landkreis, Schulze warte gespannt auf Rückmeldung.

Womit man allerdings nicht länger warten soll, sei der barrierefreie Ausbau des Busbahnhofes, wie der Bürgermeister anmerkte. „Wir haben die Förderzusage bereits seit 2018 – und glücklicherweise auch die nötigen Verlängerungen bekommen.“ Wie lange das aber angesichts der Corona-Krise noch aufrecht erhalten werde, sei nicht absehbar. „Ursprünglich wollten wir uns ja alle Optionen offenlassen, aber wir können es uns nicht leisten, Fördergelder zu verlieren.“ Diese Auffassung teilten die Ratsmitglieder, einstimmig wurde beschlossen, den Umbau nun anzugehen.

VON DENNIS KLÜTING

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