„Böttelsfeld“ geht in die Planung

Groß Oesinger Gemeinderat beschließt Neubaugebiet mit 18 Bauplätzen

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Das Neubaugebiet „Böttelsfeld“ soll demnächst in die Planung gehen. 

Groß Oesingen – Der Groß Oesinger Gemeinderat kam kürzlich zusammen, um die Planung des Neubaugebiets „Böttelsfeld“, die Einrichtung von Tempo-30-Zonen und außerplanmäßige Ausgaben zu beschließen.

Zunächst berichtete Bürgermeister Jürgen Schulze, dass es in Zahrenholz wiederholt zu Rattensichtungen gekommen sei. Sollten Bürger weitere Ratten beobachten, sei die Sichtung ebenfalls unverzüglich zu melden. Im weiteren Verlauf seines Berichtes merkte Schule an, dass der Wechselrichter auf der Photovoltaikanlage auf der alten Werkstatthalle defekt sei und für etwa 2.000 Euro ausgetauscht werden müsse. Im Rahmen des Breitbandausbaus gehe es nun auch in Groß Oesingen weiter, berichtete Schulze und nannte mit dem 11. und 13. Juni zwei Informationsveranstaltungen, wo der Landkreis und die Betreiberfirma Giffinet den Breitbandausbau vorstellen werden. Die Bevölkerung wird darüber noch einmal gezielt informiert und eingeladen.

Beschlossen wurde, dass der Bürgermeister einen Antrag zum Ausbau der Bushaltestelle in Höhe des Alten- und Pflegeheimes in Klein Oesingen stellen soll, damit der Ausbau noch in die Förderung 2020 aufgenommen werden kann. Einstimmig beschloss der Rat auch die Einrichtung weiterer Tempo-30-Zonen im Ort. Hierzu zählen die Ortsbereiche östlich der B 4: Dorfstraße, Tweete, Kirchweg und im Felde sowie westlich der B 4: Am Stigloh, Am Fuhrenkamp (von Schützenstraße bis Molkereistraße), Eckernkamp, Am Kamp, Hainbuchenfeld, Finkenweg, Lerchenweg und Ahornweg. Die Straße Am Diekberg soll zur Tempo-30-Zone eingerichtet werden soweit die Bebauung besteht.

Wegen einer Fehlkalkulation beim Ausbau des Ahornweges blieb in der Endabrechnung ein Betrag von 49.900 Euro offen, den die Gemeinde im Rahmen eines Nachtragshaushalts für 2019 zu entrichten hat. Dieser Betrag kann und wird nicht mehr auf die Anlieger umgelegt. Das Neubaugebiet „Böttelsfeld“ soll nun auch in die Planung gehen, beschloss der Rat einstimmig, da durch das Planungsbüro Dr. Schwerdt noch einige Korrekturen vorgenommen und durch Planerin Frauke Schwerdt dem Rat erläutert wurden. So sollen dort zukünftig 18 Bauplätze entstehen.

Auch dem Einbau eines neuen Heizgerätes im Ärztehaus stimmte der Rat zu, da die Anlage defekt ist und durch eine Neue ersetzt werden muss. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 3.000 bis 3.500 Euro. Bei einer Enthaltung stimmte der Rat der Anschaffung eines Laubsammlers für den Bauhof zu, der mit etwa 3.500 Euro zu Buche schlägt. Und schließlich stimmte der Rat einer Grenzfeststellung im Baugebiet Siekfeld II, und damit einer außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 17.300 Euro zu, die im Nachtragshaushalt 2019 aufgenommen wird.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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