Mehr als 180 Gäste folgen der Einladung des Heimatvereins zum 19. Schlachteessen / Kein Platz mehr frei

In Groß Oesingen geht’s um die (Pott-) Wurst

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Beim traditionellen Schlachteessen des Heimatvereins Groß Oesingen gab es erneut viel hausgeschlachtete Wurst, Gehacktes, Wellfleisch und Pottwurst mit Zeppen.

oll Groß Oesingen. Mehr als 180 Liebhaber der Hausmannskost ließen sich nicht lange bitten, als der Heimatverein Groß Oesingen am Sonntag zu seinem 19. Schlachteessen eingeladen hatte.

„Wir mussten mehr als 30 Interessenten absagen, weil die Kapazität im Saal ausgereizt war und wir die Leute nicht mehr unterbringen konnten“, sagte Vorstandsmitglied Wolfgang Bochnig. Wieder einmal wurden drei Schweine zu je 150 Kilogramm Gewicht geschlachtet und von Fleischermeister Wolfram Seidel nach alten, bäuerlichen Rezepten fachmännisch zubereitet, betonte der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Michael Binder, und zeigte sich erfreut über die große Resonanz.

Neben den vielen Gästen aus Nah und Fern war nun schon zum 15. Mal in Folge die Wandergruppe des SV Munster mit sieben Mitgliedern dabei. „Wir kommen sehr gerne hier nach Groß Oesingen, weil es ja sonst nirgendwo mehr ein solches Schlachteessen gibt“, sagt der Leiter der Gruppe, Hans-Joachim Sander, und freut sich immer wieder über die Natürlichkeit und die gute, dörfliche Stimmung bei diesem Ereignis. Und nach dem Schlachteessen sollte es dann zu einer Wanderung in die „Ellendorfer Wacholderheide“ gehen, um die aufgenommenen Kalorien wieder abzutrainieren.

Für die gute Stimmung sorgte auch diesmal wieder das Schützenmusikkorps Groß Oesingen unter der Leitung von Dirk Menzendorf. Die 22 Musiker unterhielten die Gäste mit schmissigen Märschen, Polkas und anderer, schöner Stimmungsmusik, bei der auch mitgeschunkelt werden konnte.

Neben heißer Fleischbrühe gab es zahlreiche Wurstsorten, frisches Gehacktes, Wellfleisch und das Groß Oesinger Traditionsgericht Pottwurst mit Zeppen. Die Mitglieder des „Arbeitskreises Hausschlachtung“ unter Leitung von Maria Michels hatten sich erneut große Mühe gegeben, damit auch dieses 19. Schlachteessen als Erfolg in die Geschichte des Heimatvereins eingeht.

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