Groß Oesingen und die Dorferneuerung: Ideenclub will Bürger vernetzen / Nächstes Treffen am Montag

„Alle Altersgruppen sind gefragt“

Das erste Treffen des Ideenclubs in Groß Oesingen ist gut verlaufen. Am Montag kommt das Gremium erneut zusammen, um weitere Ideen auszutauschen.
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Das erste Treffen des Ideenclubs in Groß Oesingen ist gut verlaufen. Am Montag kommt das Gremium erneut zusammen, um weitere Ideen auszutauschen.

Groß Oesingen. Touristik, Friedhofswesen, Straßensituation und Kirchen und Gemeinde: Das erste Treffen des achtköpfigen Gremiums zur Dorferneuerung in Groß Oesingen ist erfolgreich verlaufen.

Bereits im November hatten sich Bürger Gedanken gemacht, das große Thema Dorferneuerung anzugehen und so künftig vielleicht auch in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden (das IK berichtete). Ganz zwanglos sollen die Treffen sein.

Acht Leute waren beim ersten Treffen im Januar dabei. „Gute Ideen sind zusammengekommen, aber wir brauchen noch mehr Leute“, sagt die Teilnehmerin Marion Gertken. „Ideenclub“ nennt sich das Gremium. Und darin liegt auch das Ziel: Ideen sammeln. „Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir uns weiterhin treffen, denn wir brauchen noch neue Ideen. Vieles wurde beim ersten Treffen angerissen. Wir haben eine Art Brainstorming gemacht und die Ideen zusammengetragen“, erklärt die Groß Oesingerin im IK-Gespräch. Das sei schon recht produktiv gewesen. Die kleine Gruppe habe sich kennengelernt. Und weil das Treffen so gut verlaufen ist, findet am Montag, 10. Februar, ab 18 Uhr im Pfarrhaus schon das nächste statt. Zwei Stunden habe man beim ersten Mal zusammengesessen und so soll es auch am Montag wieder sein. Beim Treffen am Montag soll es dann schon spezifischer werden. Was lässt sich umsetzen? Welche Themenbereiche können zusammengefasst werden? Aber natürlich können immer wieder neue Ideen eingebracht werden. „Wichtig ist, dass alle Altersgruppen gefragt sind“, sagt Gertken. Vom Schüler bis zum Senior: Alle Bürger der Gemeinde Groß Oesingen sollen die Möglichkeit haben, sich mit eigenen Vorstellungen einzubringen.

Das findet auch der Groß Oesinger Bürgermeister Jürgen Schulze toll: „Der Gemeinde ist daran gelegen, neue Ideen zu sammeln.“ Um mehr ginge es erst einmal auch nicht, betont Schulze. Die Ideen können dann ausreifen. Und künftig werde sich dann auch zeigen, was im Rahmen einer Dorferneuerung umsetzbar und für die Gemeinde leistbar ist.

Die Groß Oesinger wollen sich durch den Ideenclub vernetzen, um die Zukunft ihres Heimatortes zu sichern. „Terminabsprachen, gerade in größeren Gruppen, sind immer schwierig, aber ich hoffe, dass wir öfter zusammen kommen, um uns enger zu vernetzen und auch im Thema zu bleiben“, sagt Gertken. Sie steckt voller Tatendrang und wünscht sich weitere Teilnehmer für den Ideenclub.

Von Maike Scholz

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