„Wir tun etwas“

Groß Oesingen: Bezirksförster und Privatwaldbesitzer forsten Waldflächen auf

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Bei ziemlich kühlen Temperaturen machten sich der Bezirksförster Thorsten Katins (v.l.) der Groß Oesinger Waldbesitzer Carsten Fickenday-Engels, die Praktikantin Jule Petersen und ein Pflanzteam an das Pflanzen der Setzlinge.

Groß Oesingen – „Wir tun was“, sagt Waldbesitzer Carsten Fickenday-Engels aus Groß Oesingen.

Gemeinsam mit Thorsten Katins, Bezirksförster der Bezirksförsterei Sprakensehl-Süd, und dem Pflanzteam einer Firma aus dem Landkreis Celle pflanzte er im Quellmoor zwischen Teichgut und Groß Oesingen insgesamt 2000 Setzlinge.

„In diesem Bereich wurde durch Windbruch und den Borkenkäfer ein erheblicher Schaden angerichtet“, informiert Fickenday-Engels. Dieser soll nun auf eigene Kosten ersetzt werden. Bisher befanden sich dort mehr als 200 Bäume im Bestand, die durch die Aufforstung wieder zu einem geschlossenen Wald heranwachsen sollen. „Wir pflanzen mit Buchen, Eichen, Lärchen und Douglasien einen Mischwald an, der schon in ein paar Jahren die leere Waldfläche abdecken wird, denn 80 Bäume speichern rund eine Tonne CO2 im Jahr und sorgen damit für eine gesunde Luft“, erläutert der Bezirksförster und ergänzt, dass ein ausgewachsener Baum elf Menschen mit Sauerstoff versorgen kann.

Andererseits kritisiert Fickenday-Engels die Politik, die immer nur von Umwelt- und Naturschutz spreche, aber nicht angemessen handeln würde. „Wir Waldbesitzer sorgen schon immer dafür, dass unsere Waldbestände nach ökonomischen und ökologischen Grundsätzen angemessen bewirtschaftet und wieder aufgeforstet werden und bezahlen das auch noch aus eigener Tasche“, beklagt der Waldbesitzer aus Groß Oesingen und hofft, dass die Anpflanzungen auf der rund einem Hektar großen Fläche im Quellmoor auch gut anwachsen.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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