Bauausschuss befürwortet Investitionsvorhaben

Gemeinde Wesendorf: Unterstützung für Seniorenpark

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Ein Seniorencampus in der ehemaligen Hammerstein-Kaserne? Der russische Investor plant eine grundlegende Veränderung der bisherigen Investitionsvorhaben. 

Wesendorf – Bei der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde Wesendorf standen am Donnerstag gleich elf Punkte auf der Tagesordnung – Baumkataster, Seniorencampus und die Sanierung von Sportstätten waren einige der zu diskutierten Punkte.

Steingärten sind nicht mehr zulässig

Zunächst aber appellierte Bürgermeister Holger Schulz (SPD) an Haus- und Grundeigentümer von sogenannten „Steingärten“ in Vorgärten abzusehen, da diese nach der Bauordnung nicht mehr zulässig seien. Eine Satzung darüber zu erlassen, mache keinen Sinn, da eine absolute Kontrolle nicht gewährleistet werden könne.

Förderung für Sportstättensanierung

Ferner berichtete der Bürgermeister über das Förderprogramm des Landes Niedersachsen zur Sanierung von Sportstätten. Hierfür gibt es 40 Prozent Fördermittel, die auch von der Gemeinde für den Schießstand und die Sanitäranlagen im Sportheim beantragt wurden. Zudem sei die Akustik auf der Bühne im Schützenhaus überprüft worden. Das Ergebnis sei „erschreckend“, sagte Schulz. Man werde nach Lösungen suchen. Probleme bereite jedoch die Vermischung von Gemeinde und Samtgemeinde Wesendorf. Auch die Samtgemeinde habe einen Förderantrag zur Sanierung der beiden Großsporthallen gestellt, sodass aufgrund von Prioritäten zwischen der Gemeinde und Samtgemeinde keine Lösung in Sicht und ein Übereinkommen ausgeschlossen sei, sagte Schulz und möchte nun abwarten, wie die Vergabeentscheidung ausfallen wird.

Sportgelände und Bushaltestellen

Mit dem Abschluss der Erschließung im Baugebiet Demoorweg-Ost sei Ende September zu rechnen, der Bau des Multifunktionsfeldes auf dem Sportgelände sei in vollem Gange und das geplante Bauvorhaben für einen Drogeriemarkt am Standort von Aldi werde mit der Landesstraßenbaubehörde wegen einer veränderten Zuwegung im September besprochen, sagte der Bürgermeister.

Der Ausbau der Bushaltestelle an der Wittinger Straße beginne nun am Montag und bezüglich des Antrages der WGW zur Umgestaltung der „Grünen Lunge“ sei eine Bestandsaufnahme auf den Weg gebracht worden.

Radwegsanierung an der K 7

Für die Nachnutzung des Grundstückes „Wegmeyer“ durch die Gemeinde erhielt eine Studentin, die darüber ihre Master-Arbeit verfasst, den Auftrag einer Machbarkeitsstudie. Bei der Sanierung des Radweges von Wesendorf in Richtung Krümme benötige es weiterer Gespräche, da die Straßenbaubehörde dafür die K 7 halbseitig sperren möchte, was laut Schulz zu erheblichen Verkehrsproblemen führen würde.

Breitbandausbau: 39 Prozent zugestimmt

Der Breitbandausbau im Bereich der Gemeinde Wesendorf habe bei den Zusagen von Bürgern bereits eine Quote von 39 Prozent der Mindestforderung von 40 Prozent erreicht. Schulz forderte die Bürger auch aus den Bereichen der sogenannten Schwarzen Flecken auf, ihre Nutzungsbereitschaft bei Giffinet zu bekunden, damit die 40 Prozent bis zum 31. August auch wirklich erreicht werden.

16 Bäume sind nicht verkehrssicher

Die Erstellung eines neuen Baumkatasters mit seinen 583 Gemeindebäumen, von denen zahlreiche Bäume nachbehandelt werden müssen und 16 Bäume als nicht verkehrssicher eingestuft wurden und entfernt werden müssen, erfolgte einstimmig als Empfehlung an den Rat der Gemeinde.

Seniorencampus im Hammersteinpark

Einstimmig folgte der Ausschuss auch der Beschlussvorlage zur Errichtung eines Seniorenparks im bisherigen Kinder- und Jugend Campus im Hammersteinpark. Da der russische Investor mit dem damit bisher erfolglos blieb, möchte er nun den Bebauungsplan ändern lassen, um einen Seniorenpark mit altersgerechtem Wohnen, Tagespflege und mehr zu kreieren. Dieses Vorhaben wird seitens des Bauausschusses begrüßt und unterstützt.

Da zurzeit noch konkrete bauplanungsrechtliche Schritte fehlen, die zur Umsetzung des Vorhabens erforderlich sind, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt darüber zu entscheiden sein.

VON HANS-JÜRGEN OLLECH

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