Bushaltestelle wird versetzt

Gemeinde Wahrenholz verkauft zwei Immobilien und baut einen Gehweg

Die Bushaltestelle in der Wahrenholzer Dorfmitte wird im Zuge des barrierefreien Ausbaus nach Süden versetzt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
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Die Bushaltestelle in der Wahrenholzer Dorfmitte wird im Zuge des barrierefreien Ausbaus nach Süden versetzt. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
  • Dennis Klüting
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Wahrenholz – Im Zuge des barrierefreien Ausbaus soll die Bushaltestelle in der Wahrenholzer Ortsmitte versetzt werden. Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates erklärte Bürgermeister Herbert Pieper, dass für dieses Vorhaben die Zeit dränge.

Die Bushaltestelle auf Höhe des Friedhofs soll weiter südlich an der Hauptstraße auf Höhe Försterweg – und damit zentraler in den Ort – verlegt werden. „Wir stehen da kurz vor knapp“, sagte Pieper. „Das muss wegen der Fördergelder noch dieses Jahr fertig werden.“ Allerdings sei die beauftragte Firma an mehreren Baustellen im Einsatz. Pieper hofft, dass die Arbeiten bald beginnen können.

Der Gemeinderat beschloss außerdem einstimmig den Verkauf zweier Immobilien. Die erste ist das ehemalige Kalthaus Im Katzenhagen. Die Gemeinde hatte es als Außenstelle des Bauhofs zu Lagerzwecken genutzt. Nun wolle ein benachbarter Landwirt das Gebäude auf der 115 Quadratmeter großen Fläche nutzen.

Auch vom Wohnhaus Im Syke 5 will sich die Gemeinde nun trennen. „Das Haus ist sanierungsbedürftig“, erklärte der Bürgermeister. „Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm werden wir dafür nicht bekommen.“ Eine Sanierung würde mehr als 100.000 Euro kosten – und damit den aktuellen Rahmen für die Gemeinde sprengen. Das Vorhaben, das Gebäude zu verkaufen, bekam vom Rat einstimmig grünes Licht, Preise oder Interessenten lägen noch nicht vor. „Es soll aber keine hochpreisige Sanierung werden und die Mieter sollen alle übernommen werden“, erklärte Pieper.

Ein weiteres Thema der Ratssitzung war der noch fehlende Gehweg Am Hengstkamp / Nordfeld. „Damals konnte das nicht geregelt werden“, erklärte Pieper. Nun bestehe aber die Möglichkeit des nötigen Grunderwerbs. Es handelt sich dabei um eine Fläche von 150 Quadratmetern. Die Gemeinde plant Kosten von insgesamt 10.000 Euro im Haushalt ein, der Rat gab einstimmig grünes Licht. Pieper hofft, dass der Bau jedoch noch dieses Jahr beginnt. „Das ist sinnvoll, besonders für die Schulkinder“, sagte Ingetraud Berggreen.

VON DENNIS KLÜTING

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