Wahrenholzer Rat beschließt Haushalt / Sanierungen an Gemeindestraßen geplant

Gemeinde Wahrenholz steht finanziell gut da

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Gut lachen hat die Gemeinde Wahrenholz: Philipp Dreyer, Kämmerer der Samtgemeinde, berichtete von positiven Zahlen im kommenden Haushaltjahr. Anschließend wurde der Kreiskalender verteilt. 

Wahrenholz. Bevor es den obligatorischen Kreiskalender als Weihnachtsgabe gab, hatten die Mitglieder des Gemeinderats Wahrenholz am Freitag in der alten Wassermühle die Zahlen für den kommenden Haushalt anzuhören.

„Die Zahlen sind rundweg positiv“, erklärte der Kämmerer der Samtgemeinde, Philipp Dreyer. „Wir haben bei den Einnahmen konservativ gerechnet.“ Auch bei der Kreisumlage sei man vom Maximalbetrag ausgegangen. Insofern gebe es möglicherweise weiteren Spielraum. Insgesamt bleiben voraussichtlich 51 200 Euro beim Finanzhaushalt übrig. Wahrscheinlich sei aber ein Nachtragshaushalt im kommenden Jahr, weil sich einige Beträge verschieben würden, kündigte Dreyer an. Die Einnahmen sind nach dem Plan bei 832 7.200 Euro, die Ausgaben liegen demnach bei 827 6.000 Euro.

Auch der Ergebnishaushalt für 2019 weist nach den bisherigen Planungen ein Plus auf: Erträgen von 344 4.400 Euro stehen Aufwendungen in Höhe von 328 7.800 Euro gegenüber.

Die Steuern wurden auf 380 Prozent (Grundsteuer A und Gewerbesteuer) sowie auf 360 Prozent (Grundsteuer B) festgesetzt. Verändern wird sich laut Dreyer noch der Schlüssel der Zuwendungen der Samtgemeinde zugunsten der kleineren Gemeinden. Dazu gehöre Wahrenholz nicht, sagte er.

Saniert werden nach der Entscheidung des Rates die Gemeindestraßen G7 und G8 (Ziegeleistraße und Westerholzer Weg). Die weggebrochenen Seitenräume sollen verfestigt und eine neue Tragschicht aufgebracht werden, erläuterte Ernst Pape. Die Kosten übernehme die Samtgemeinde. „In 15 Jahren wird das dann unsere Angelegenheit“, sagte Pape.

Am Mittwochvormittag sei ein Umweltschaden an der K4 zwischen Wahrenholz und Weißenberge aufgefallen. Rohöl habe rund 500 Quadratmeter Fläche kontaminiert.

In seinem Bericht erwähnte Bürgermeister Herbert Pieper, dass ab der zweiten Januarwoche mit dem Ausbau am Bahnhof samt ÖPNV-Erschließung begonnen werden soll, sofern es das Wetter zulasse. „Das ist eine lange Geschichte, aber mit einem guten Ergebnis“, sagte er. Die Bepflanzung des Spielplatzes in Weißenberge soll im März erfolgen. Ausgezeichnet laufe die Postfiliale des Ortes. Sie sei eine der aktivsten in der Region, sagte Pieper.

Von Burkhard Ohse

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