Vorhaben zu teuer

Gemeinde Schönewörde will Turnhallen-Umbau zurückstellen

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Sport- und Gemeindezentrum: Eine Machbarkeitsstudie hat der Gemeinde aufgezeigt, dass die Kosten für einen Anbau zu hoch würden. Das Vorhaben soll nun vorerst auf Eis gelegt werden.

Schönewörde – Die Turnhalle in Schönewörde ist mehr als nur ein Ort für körperliche Ertüchtigung: Als Teil des Sportzentrums ist sie auch gleichermaßen Bestandteil des Gemeindezentrums und damit ein wichtiger Veranstaltungsort.

Seitens des Turn- und Sportvereins (TSV) Schönewörde wurden Wünsche nach einer Vergrößerung der Halle laut (das IK berichtete). Eine Machbarkeitsstudie veranlasste die Gemeinde nun dazu, die Erweiterungspläne vorerst zurückzustellen.

Bürgermeister Gerald Flohr erklärte im IK-Gespräch, dass die ermittelten Kosten für eine Erweiterung der Turnhalle den Rahmen, den man sich vorgestellt habe, deutlich gesprengt hätten. Konkrete Zahlen wollte Flohr nicht nennen. „Wir werden das erstmal zurückstellen müssen“, führte Flohr aus. „So können wir das nicht stemmen.“ Die Gemeinde wolle sich zuerst auf die Einrichtung einer Tagespflege in den Räumlichkeiten in der Schulstraße konzentrieren.

Hintergrund: Der TSV Schönewörde hatte sich einen Anbau an die Turnhalle gewünscht, um das vielseitige Angebot des Vereins in besser darauf zugeschnittenen Räumen stattfinden zu lassen. Es war angedacht, mit einem Anbau und der Verkleinerung der großen Halle drei zusätzliche Räume zu schaffen. In dem größten der drei neuen Räume hätte der Verein Tanzen angeboten, denn für einige Formationen wird Platz benötigt. In einem weiteren Raum hätten Gymnastik und Yoga stattfinden können, der letzte war für Gerätetraining angedacht.

Eine weitere Variante zur Gewinnung von Übungsräumen will der TSV ebenfalls prüfen lassen: den Bau einer weiteren Halle.

VON DENNIS KLÜTING

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