Nachmittagsbetreuung seit Schuljahresbeginn

Wesendorf: Ganztag an der Grundschule gestartet

Die Wesendorfer Grundschule am Lerchenberg ist die erste Grundschule der Samtgemeinde mit Ganztagsbetreuung
+
An der Wesendorfer Grundschule am Lerchenberg hat der Ganztagsbetrieb gestartet
  • Dennis Klüting
    VonDennis Klüting
    schließen

Wesendorf – Seit Anfang des Schuljahres hat die Wesendorfer Grundschule am Lerchenberg ihren Ganztagsbetrieb aufgenommen. Schulleiter Jörg Bratz ist mit dem Start sehr zufrieden. „Es läuft wirklich gut.“

Ende August hatte das Kollegium zusammen mit allen Mitarbeitern aus der Nachmittagsbetreuung eine gemeinsame Wanderung durch den Heiligen Hain unternommen. Am Folgetag referierten zwei Professoren der TU Braunschweig und Bildungsexperte Wilfried W. Steinert zum Thema Teambuilding im Ganztagsbetrieb. „Seit drei Jahren begleiten sie uns bei der Schulentwicklung“, sagte Bratz. „Und so konnten wir hoch motiviert in den Ganztagsbetrieb starten.“

Und dieser wurde direkt gut angenommen, mehr als 100 Kinder sind angemeldet. „Das ist schon bemerkenswert, denn bei uns ist die Anmeldung verbindlich für die ganze Woche“, merkt Bratz an. Die Nachmittagsbetreuung umfasst daher aktuell sieben Gruppen, die jeweils aus maximal 16 Kindern bestehen. „Jetzt muss sich das natürlich erstmal zusammenruckeln, aber es klappt alles schon wirklich gut“, zeigt sich der Schulleiter zufrieden.

Mitte Oktober stellt die Grundschule den Mitarbeitern des DRK, das die Nachmittagsbetreuung betreibt, das Konzept der Schule detailliert vor. „Dabei geht es um Fragen, wie wir mit Konflikten umgehen oder die Kinder ansprechen“, erklärt Bratz.

Mittags geht es in die Mensa der benachbarten Oberschule, die nicht nur von den Grundschülern, sondern auch von den Lehrern genutzt werden kann. Bratz nutzt das Angebot selbst auch und ist sehr zufrieden: „Das Essen ist wirklich lecker und durch die Zubereitung mit dem Dampfgarer sehr frisch.“ Auch die Atmosphäre der Mensa sei sehr angenehm. „Die Zusammenarbeit mit der Oberschule und der Samtgemeinde als Schulträger klappt hervorragend, ich bin sehr zufrieden“, sagt Bratz.

Aktuell wartet man an der Schule auf den Zaun, mit dem das Schulgelände abgegrenzt werden soll. „Dafür gibt es zwei Gründe“, führt Bratz aus. „Einerseits soll so Vandalismus verhindert werden. Andererseits ist der hintere Bereich zur Straße hin offen – das ist natürlich gefährlich, wenn sich beispielsweise mal ein Ball selbstständig macht.“ Mit dem Zaun könne dieser Bereich sicherer genutzt werden – ein wichtiger Faktor auch für die geplante Umgestaltung des Schulhofs.

In diese Umgestaltung sollen übrigens auch die Wünsche und Vorstellungen der Schüler mit einfließen. „Diese Ideen wurden gesammelt, und das Schülerparlament hat darüber abgestimmt“, sagt Bratz. „Demokratieerziehung spielt für uns eine große Rolle.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare