Für Dialog mit Partnern und Politik

Gebürtiger Betzhorner mit Praxisprojekt bei Wesendorfer Lernwerkstatt

Alexander Meyer
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Alexander Meyer studiert „Soziale Arbeit“ an der Ostfalia in Suderburg. Jetzt setzt der gebürtige Betzhorner sein Praxisprojekt bei der Lernwerkstatt EFA in Wesendorf um.
  • VonAndreas Urhahn
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Betzhorn/Wesendorf – Seit Mitte März 2020 hat Alexander Meyer aufgrund der Corona-Pandemie keinen Hörsaal mehr von innen gesehen und doch studiert er. Nach dem Sommer wird er sein sechstes und gleichzeitig letztes Semester im Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg beginnen. „Wenn alles gut läuft“, wie er schmunzelnd anmerkt. Zuvor muss der gebürtige Betzhorner aber noch sein zweites Praxisprojekt umsetzen. Dafür hat sich der 22-Jährige die Lernwerkstatt EFA (Erziehungshilfe – Familientherapie – ABC-Lernförderung) in Wesendorf ausgesucht. Er wird im Rahmen der „Öffentlichkeitsarbeit von sozialen Einrichtungen“ einen Tag der offenen Tür organisieren, um mit Kooperationspartnern und Politikern in einen Dialog zu treten.

Die EFA unterstützt seit 2014 Kinder, Jugendliche und ihre Familien in den Bereichen Erziehungshilfe/-beratung, Familientherapie, Lernförderung und Lerntherapie. Meyer gefällt dieser Ansatz – und auch, dass sich die Einrichtung „vor seiner Haustür“ befindet. In der Samtgemeinde, aus der er selbst stammt. „Mir macht die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Spaß“, sagt der Student und zählt seine bisherigen Erfahrungsstationen auf: „Als Erstes habe ich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Kindergarten geleistet und dann eher zufällig mit dem Studium angefangen, an dem ich aber schnell Gefallen gefunden habe. Nach dem zweiten Semester hatte ich mein erstes Praxisprojekt in der Schulsozialarbeit durchgeführt.“

Zwölf Wochen dauert das Praxisprojekt insgesamt und benötigt einigen Vorlauf. Die vorangegangene Planung sei bereits im vierten Semester entstanden – und sie ist der Teil, der benotet wird. „Das eigentliche Projekt muss ich meiner Professorin in der Uni durch einen zehnminütigen Vortrag vorstellen und zusätzlich einen Bericht abgeben“, beschreibt Meyer die Vorgehensweise. Der Tag der offenen Tür soll am Donnerstag, 2. September, stattfinden. Entgegen der Projektbezeichnung wird das Event nicht wirklich öffentlich sein. „Wir wissen jetzt noch überhaupt nicht, was dann erlaubt sein wird. Wie viele Leute dürfen kommen? Geimpfte und Getestete? Dürfen Getränke gereicht werden?“ Die Unsicherheit während der Pandemie macht auch vor der Sozialarbeit nicht halt.

Meyer wird sich deshalb auf die Kooperationspartner und die Entscheidungsträger der Politik beschränken, denn mit letzteren möchte die EFA einen ausführlichen Dialog starten.

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