Schützengilde Groß Oesingen weiht elektronische Trefferanzeige ein

Fit fürs Kreiskönigsschießen

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Sportleiter Wolfram Seidel erklärte die neue elektronische Trefferanzeige.

mas Groß Oesingen. Vor einem Jahr wurde bei der Schützengilde Groß Oesingen zum ersten Mal über das Für und Wider einer elektronischen Schießanlage diskutiert.

Zunächst überwogen die kritischen Stimmen, nach dem Testschießen auf einer Probeanlage beim Schützenfest schwappte dann die Skepsis in Begeisterung über. So schilderte Sportleiter Wolfram Seidel den Beginn des Projekts. Nun wurde die neue Trefferanzeige in einem Festakt eingeweiht.

Anträge auf Förderung wurden bei der Gemeinde, der Sparkasse und der Volksbank gestellt, durch deren schnelle Zusagen war die Finanzierung der Anlage binnen kurzer Zeit gesichert.

Allerdings war noch viel Eigenleistung nötig, bevor die neue Technik den Sponsoren und Gästen nun einsatzbereit präsentiert werden konnte. Seidel lobte das „Superteam“ der Mitglieder, die alle mitangepackt und vorausschauend mitgedacht haben. Besonders hob er die „Bauleitung“ von Klaus-Dieter Müller, die Elektroarbeiten, zu denen auch die Verlegung von mehr als 1000 Metern Kabel gehörte, von Markus Heine, und die Einrichtung, Datenbereitstellung und Einweisung von Jörg Heine hervor.

Jetzt sind alle Sportschützen und alle Schießwettbewerbe mit den Groß Oesinger Wettbewerbsbedingungen eingegeben. In Sekundenschnelle und extrem präzise wird nun jeder Schuss beim Durchdringen des Messvorhangs ausgewertet. Sportschützen mit körperlichen Einschränkungen bietet die elektronische Trefferanzeige deutliche Erleichterungen.

„Die Schützengilde ist nun für die Ausrichtung des Kreiskönigsschießens, das der Kreiskönig Matthias Buhr für dieses Jahr nach Groß Oesingen geholt hat, bestens gerüstet“, sagte der Vorsitzende der Schützengilde, Mathias Cohrs. Mit einer Einladung zum Essen und einem Einweihungsschießen mit Angehörigen des Groß Oesinger Gemeinderats und Vertretern der Sponsoren bedankte sich die Schützengilde bei allen, die das Projekt unterstützt hatten.

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