Gemeinde Groß Oesingen hofft auf Dorferneuerung

Fördergelder, Baugebiet und Wege

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Jürgen Schulze

Groß Oesingen. 2018: Ein wichtiges Jahr für die Gemeinde Groß Oesingen. Hat sie doch als Dorfregion gemeinsam mit der Gemeinde Ummern einen Antrag auf Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm gestellt.

Ein entsprechender Bescheid könnte im Mai erfolgen, eine Zusage würde umfassende Fördermöglichkeiten bedeuten. „Für uns müssen sich drei Fragen klären“, erklärte Bürgermeister Jürgen Schulze. „Kommen wir rein? Welche Spielregeln gelten? Und wie lange wären wir drin?“ Dann könne man mit konkreten Planungen beginnen. Aber auch so gebe es 2018 viel zu tun.

Ausblick 2018

• Die 24 Bauplätze des Baugebiets „Siekfeld II“ sind zu großen Teilen bereits reserviert. Von Frühjahr bis Frühsommer soll die Schaffung der nötigen Infrastruktur und der Baustraße anlaufen.

• Der Friedhofsweg soll mit Verbundsteinen ausgebaut werden, ferner sollen feste Parkplätze vor den Friedhofseingängen geschaffen werden.

• Der Glamoorweg soll auf einer Länge von gut 2 Kilometern nach den Richtlinien des forstwirtschaftlichen Wegebaus renoviert werden. „Generell haben wir bei unseren Wirtschaftswegen viel Reparaturbedarf“, erklärte Schulze. „Wetterbedingt ist 2017 viel kaputtgegangen.“

• Die Gemeinde will außerdem die Hinweisschilder im Ort erneuern.

• Zu Weihnachten soll festliche Beleuchtung an der B 4 installiert werden.

• Die Gemeinde will auch weiterhin die ortsansässigen Vereine unterstützen, besonders den Sportverein und die Schützengilde bei den großen Vorhaben um die Vereinsheime (das IK berichtete).

• Besonders wichtig in Sachen barrierefreiem Ausbau von Bushaltestellen ist dem Bürgermeister die an der Schule. „Jedoch soll erst der Ausbau der Kindertagesstätte abgeschlossen sein“, sagte Schulze.

• Die Gemeinde plant die Einführung der papierlosen Ratsarbeit.

• Ferner sollen die Spielplätze in Schuss gehalten werden.

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