Gemeinderat Wagenhoff diskutiert umfassendes Investitionsprogramm für 2018

Flutlicht, Fliesen und Finanzen

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Der Wagenhoffer Gemeinderat diskutierte unter anderem das Investitionsprogramm für 2018.

oll Wagenhoff. Der Gemeinderat Wagenhoff diskutierte während seiner jüngsten Sitzung am Montagabend im Rahmen der Vorplanung für den Haushalt 2018 ein umfassendes Investitionsprogramm.

Bürgermeisterin Claudia Bergmann gab bekannt, dass der SV Wagenhoff einen Antrag über 80.000 Euro eingereicht habe, um die Flutlichtanlage zu erneuern. Sie sei abgängig und verursache ständig steigende Kosten. Bergmann hatte den Antrag prüfen lassen und bezifferte die Kosten auf 72.000 bis 75.000 Euro. Zudem soll der Teppichboden in der Kapelle entfernt und eventuell durch Fliesen ersetzt werden (20.000 Euro), die abgängigen Sitzbänke auf dem Friedhof erneuert werden (2000 Euro) und der Eingang zur Kapelle, der zurzeit mit einem Vorhang versehen ist, durch einen Windfang aus Glas ersetzt werden (5000 Euro). Darüber hinaus sollen das Denkmal (3000 bis 4000 Euro), die Straße Am Wendelberg (20.000 Euro) und einige Wirtschaftswege (5000 Euro) saniert sowie eine Reckstange auf dem Spielplatz installiert (1500 bis 2000 Euro) werden.

Ferner regte die Bürgermeisterin an, die papierlose Ratsarbeit auch in Wagenhoff einzuführen, die mit rund 7000 Euro zu Buche schlagen würde. Bergmann bat ihre Ratskollegen um Unterstützung für die Vorhaben, die jedoch noch den Verwaltungsausschuss sowie den Rat bei der Verabschiedung des Haushalts 2018 passieren müssen.

Vorab berichtete die Bürgermeisterin, dass in diesem Jahr unter anderem eine Geschwindigkeitsmessung durch den Landkreis in der Schulstraße vorgenommen wurde, die jedoch keinen Anlass zur weiteren Reduzierung der Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern böte. Ferner habe man weitere Geräte für den Bauhof beschafft, den Spielplatz mit neuem Sand versehen und am 23. und 24. November einen kostenlosen Laubcontainer für die Bürger aufgestellt, der sich bewährt habe, so Bergmann.

Beraten wurden außerdem Änderungen im Nutzungsvertrag und der Satzung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH). In der Vergangenheit sei es häufiger vorgekommen, dass Anmieter des DGH Unordnung hinterlassen hätten, die nicht mehr zu tolerieren sei, sagte Bergmann. In Zukunft soll der Anmieter unter anderem eine Kaution von 300 Euro zahlen, die er nach ordnungsgemäßer Rückgabe wieder ausgezahlt bekommt. Ferner soll das Inventar nach Liste übergeben werden und das DGH nicht „besenrein“, sondern perfekt gereinigt zurückgegeben werden. Der geänderte Nutzungsvertrag und die Satzung sollen in der nächsten Ratssitzung verabschiedet werden.

Einstimmig beschloss der Rat den Jahresabschluss 2012 und eine Änderung der Straßenausbaubeitragssatzung, die gesetzlichen Vorgaben angepasst wurde. Im Rahmen der Bürgerfragestunde übten Anlieger der Schulstraße Kritik an der Messung des Landkreises und sagten, dass erst was passieren müsse, bevor gehandelt würde. Am schlimmsten würden sich die Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen und wieder abholen, verhalten. Sie würden die Schulstraße in Spitzenzeiten zur Rennstrecke machen, betonten die Anlieger und baten die Bürgermeisterin sowie auch den Rat um Präventionsmaßnahmen.

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