Samtgemeinderat berechnet Gebühren neu

Feuerwehreinsätze in Wesendorf werden teurer

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Der Wesendorfer Samtgemeinderat gab einstimmig grünes Licht für die Gebührenänderung für Feuerwehreinsätze. Besonders angestiegen sind dabei die Kosten für den Personaleinsatz.

Wesendorf – Jedes Jahr werden die Gebühren für Feuerwehreinsätze außerhalb der unentgeltlich zu erfüllenden Pflichtaufgaben in der Samtgemeinde Wesendorf neu berechnet.

Der Wesendorfer Samtgemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung einstimmig grünes Licht für die Gebührenänderung.

„Jede Anschaffung, die Zahl der Einsätze und die Löhne fließen in die Gebührenkalkulation ein“, erklärte Samtgemeindebürgermeister René Weber. „Wir haben uns für eine jährliche Neuberechnung entschieden. In manchen Kommunen werden sie dreijährig bestimmt. Aber dann muss man auch alles aufarbeiten, da können wir sie auch jährlich anpassen.“ Manche Änderungen mögen erschreckend erscheinen, so Weber. „Aber das resultiert aus den Einsätzen.“ Zumal würden diese Kosten in den allermeisten Fällen von Versicherungen getragen.

Besonders angestiegen sind die Kosten für den Personaleinsatz: Statt bislang 41,96 Euro werden nun 59,14 Euro pro Einsatzkraft und Stunde berechnet – ein Anstieg von 40,94 Prozent. Anstiege, aber auch Senkungen gab es bei den stündlichen Kosten für Fahrzeugeinsätze. Ein Mannschaftstransportwagen schlägt künftig mit 222,83 Euro statt mit 169,58 Euro zu Buche (Anstieg von 31,40 Prozent). Etwas günstiger (-8,77 Prozent) wurde der Einsatz eines Einsatzleitwagens mit 151,47 statt 166,02 Euro.

Nahezu halbiert (-49,12 Prozent) wurden dagegen die Kosten für einen Doppelkabinen-Einsatz: Statt 446,03 Euro werden künftig 226,94 Euro berechnet – die deutlichste Senkung dieser Gebührenänderung. Am geringsten fiel die Anpassung beim Tragkraftspritzenfahrzeug aus (+4,15 Prozent) von 255,06 auf 265,62 Euro. Weitere Anstiegen gab es bei den Kosten für Löschgruppenfahrzeuge (359,85 statt 312,33 Euro, +15,22 Prozent), Tanklöschfahrzeuge (480,03 statt 413,67 Euro, +16,02 Prozent) und Rüstwagen (389,87 statt 266,67 Euro, +46,20 Prozent). Der Kommandowagen wurde mit 92,64 statt 113,52 Euro günstiger (-18,38 Prozent).

Der Beschluss zur Anpassung der Gebühren fiel einstimmig.

VON DENNIS KLÜTING

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