Essenspreise bleiben stabil

Mit niedrigeren Preisen fand die Mensa der Haupt- und Realschule Wesendorf mehr und mehr Akzeptanz – und das soll auch so bleiben.

Wesendorf - Von André Pohlmann. Die Essenspreise in der Mensa der Haupt- und Realschule Wesendorf bleiben stabil. Dafür machte der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag den Weg frei. Bei nur einer Gegenstimme sprach sich das Gremium dafür aus, dass die Personalkosten in voller Höhe von der Kommune getragen werden und weiterhin nicht auf die Essenpreise umgelegt werden. Die Mahlzeiten in der Schulmensa sind damit für die Schüler weiterhin zum Preis von 2,25 Euro oder nur 2 Euro bei einer Blockbestellung von mindestens acht Essen zu haben.

Zwei geringfügig beschäftigte Mitarbeiterinnen sind in der HRS Wesendorf für die Essensausgabe angestellt. Gut 12 000 Euro fallen dafür an jährlichen Kosten an, heißt es in der Beschlussvorlage der Verwaltung. Die Samtgemeindeverwaltung hatte zunächst angestrebt, zumindest die Hälfte der zusätzlichen Kosten auf den Essenspreis umzulegen.

Schulleiterin Ursula Kreft machte sich jedoch dafür stark, dass der Preis von 2,25 Euro bleibt. Erst durch die Bemühungen um einen geringeren Preis war die Akzeptanz der Schulverpflegung in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf die jetzt erreichte Zahl von 130 Essen täglich gestiegen, erläutert Kreft auf Anfrage des IK. Hinzu kommen die „guten Erfahrungen“, die man inzwischen mit dem Mensabetrieb gesammelt habe. Täglich nutzen 14 Klassen die Mensa, um gemeinsam die Mittagsmahlzeit einzunehmen. „Es geht um die Esskultur“, unterstreicht Kreft. Für die Schule sei dies ein „ganz wichtiger Beschluss“. „Wir sind froh über die Unterstützung durch den Schulträger“, sagt die HRS-Chefin.

Im Samtgemeinderat hatte sich einzig FDP-Ratsherr Ernst Schreiber für die Umlage der Personalkosten auf den Essenspreis ausgesprochen und einen entsprechenden Gegenantrag gestellt. Dies nahmen Vertretersowohl aus der SPD- als auch der CDU-Fraktion zum Anlass, um zu betonen, dass eine Erhöhung der Mensapreise nicht zur Disposition stehe. „Der Samtgemeinderat hat über den Essenspreis nicht zu befinden“, ließ Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn den Rat wissen. Als Angelegenheit der laufenden Verwaltung lege er dies in Absprache mit der Schulleitung fest, erklärte der Verwaltungschef gestern auf IK-Anfrage.

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