Krippe Wahrenholz: Eingewöhnungsphase der Kinder hat begonnen / Leiterin mit Start zufrieden

„Ein Ort zum Wohlfühlen“

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Für die Kinder sind die ersten Tage in der Krippe Wahrenholz vorbei. Die Eingewöhnungsphase verläuft gut.

Wahrenholz. Die ersten Tage für die Jüngsten in der Krippe Wahrenholz sind um. „Alles läuft bisher gut. Die Eltern sind sehr zufrieden“, sagt Marion Weseloh, Leiterin der Kita und nun auch der Krippe. Derzeit befinden sich die Kinder in der Eingewöhnungsphase.

„Das heißt, dass die Eltern die ersten drei Tage dabei sind. Gestern war der erste Tag, an dem die Eltern auch ab und zu die Gruppe verließen. Die Eingewöhnung muss gelingen, damit es den Kindern gut geht“, erklärt Weseloh.

Deswegen werden die Kinder auch in den ersten Tagen nicht von den Eltern getrennt, denn so befinden sich die Kids in deren Sicherheit. Ab dem dritten Tag versuchen dann die Erzieher Kontakt aufzunehmen: „Durch gemeinsames Spielen zum Beispiel, damit die Jüngsten die neuen Bezugspersonen kennenlernen können.“

Das sei das Berliner-Modell – eine ganz sanfte Methode, um die Krippen-Kinder an das neue Umfeld zu gewöhnen.

Diese Phase wird insgesamt acht Wochen in Anspruch nehmen und diese Zeit ist auch wichtig, denn „Kinder reagieren auf jede Störung.“ Deswegen muss jetzt zunächst ein Tagesablauf und ein Rhythmus gefunden werden – für Erzieher und Kinder. Denn diese Eingewöhnungsphase ist nicht nur für die Kinder wichtig. „Wir sind in der Krippe ein ganz neues Team und müssen uns auch erstmal kennenlernen“, meint Weseloh. Drei neue Erzieherinnen wurden im Zuge des Krippenbaus eingestellt. „Eine Kollegin aus dem Kindergarten wechselt in die Krippe“, erklärt die Leiterin.

Weseloh, die nun für Kindergarten und Krippe zuständig ist, sieht sich aber in keiner Doppelbelastung. „Für mich ist das total spannend, weil es ein ganz neues Arbeitsfeld ist. Ich mag es, neue Herausforderungen anzunehmen“, strahlt Weseloh. Außerdem habe sie sehr viel Spaß bei den Planungen in Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde gehabt und „ich bin ja kein junger Hüpfer mehr und weiß, wie die Abläufe sind“, schmunzelt sie. Die Krippe sei ein Ort zum Wohlfühlen.

Auch das Außengelände trifft auf Zustimmung von Weseloh. Es sei toll, dass es schon so weit fortgeschritten ist. Jetzt werde noch auf eine Nestschaukel und Hangrutsche gewartet. Das jüngste Kind in der Krippe ist übrigens ein Jahr und zwei Monate alt: „Es ist einfach eine tolle Altersklasse, in der man den Kindern förmlich zuschauen kann, wie sie lernen“, freut sich Weseloh.

Von Maike Scholz

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