146 Teilnehmer beim Kreispokalschießen in Wesendorf

Einhornpokal für die Damen

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Den begehrten Einhorn-Pokal holten sich in diesem Jahr die Damen der Reservistenkameradschaft Wesendorf 1.

Wesendorf. Spannend bis zum Schluss machten es Carsten Lauterberg, Ehrenvorsitzender der Kreisgruppe Südheide bei der Reservistenkameradschaft, und Peter Steinberg, Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Wesendorf, bei der Siegerehrung des Kreispokalschießens in Wesendorf.

Sie zählten die Platzierten auf, bis es letztlich den begehrten Einhorn-Pokal für die allerbeste Mannschaft gab. Das waren die Damen der Reservistenkameradschaft Wesendorf 1, die sich mit 375 Ringen vor die 1. Kompanie der Schützengesellschaft Wesendorf 1 (365 Ringe) und die Soldatengemeinschaft Wahrenholz 1 (363) setzten.

Damit waren die drei Mannschaften raus aus der Wertung für die anderen Pokale. „Denn jede Mannschaft bekommt maximal einen Pokal“, erläuterte Alfred Grapatin, Schriftführer der Reservisten. Den Reservistenpokal gewann die Reservistenkameradschaft Wesendorf 1 (352) vor den beiden Kameradschaften aus Neubokel (2 mit 344, 1 mit 343). Den Gästepokal holten sich die erste Mannschaft des Heidemusikcorps Kraniche (362) vor US-SLG Knesebeck (357) und der SSG RP Knesebeck (356). Der Damenpokal ging an die Damenkompanie der Schützengesellschaft Wesendorf (357) vor der Damen-Reservistenkameradschaft Wesendorf 2 (349) und der Damenkompanie des Schwarzen Korps Knesebeck (348).

Die Reservistenkameradschaft Wesendorf 1 bekam den Reservistenpokal vom Ehrenvorsitzenden Carsten Lauterberg (l.) überreicht.

Am Kreispokalwettbewerb, der zum siebten Mal im Schießheim des Orts ausgeführt wurde, nachdem die Knesebecker Reservisten die Organisation abgegeben hatten, nahmen Mannschaften nicht nur aus dem Landkreis, sondern auch aus den benachbarten Kommunen Helmstedt, Peine und Wolfsburg sowie eine Reservistenkameradschafts-Mannschaft aus Braunschweig teil. „Auch wenn Braunschweig einer anderen und nicht der Kreisgruppe Südheide gehört, sind sie willkommen“, sagte Grapatin. Auch Zivilisten wie das Heidemusikcorps Kraniche, das Team einer Gaststätte, die „Spartaner“, oder das „A-Team“ waren dabei. Geschossen wurde stehend aufgelegt, mit Kleinkaliber auf 50 Meter Entfernung, zwei Probeschüsse und dann zwei Scheiben für jeweils fünf Schüsse. Es traten 146 Teilnehmer an, entweder als Einzelschützen oder in Mannschaften à vier Personen oder gleich als beides zusammen. „Immer am dritten Samstag im Februar veranstalten wir das Schießen, und das bereits zum 28. Mal“, so Grapatin.

Ab 9 Uhr morgens ging der Schießbetrieb unter Aufsicht von Schützen der Schützengesellschaft unter der Leitung von Heinz-Dieter Krebiel los, mittags gab es im benachbarten Schützenheim eine deftige Erbsensuppe. Während der Gäste- und der Damenpokal bei den Siegern verbleiben werden, weil „man nie weiß, wer da kommt und eine Mannschaft bildet“, wie Grapatin sagte, sind der Reservistenpokal und der Einhornpokal Wanderpokale. Für die Gewinner vom Vorjahr gab es daher vor der Siegerehrung Erinnerungspokale.

Beim Preisschießen holte sich Jörg Leonhard-Bassek (Wesendorf) den Sieg vor Lutz Winkelbauer (Wahrenholz) und Patrick Struck (Wesendorf). Winkelbauer holte sich dafür den Sieg in der Einzelwertung. Geehrt wurde auch. Krebiel wurde für seine 15-jährige Mitgliedschaft, Ursula, Dirk und Gerhard Spahlholz (Knesebeck) für ihre jeweils 20-jährige Mitgliedschaft im Reservistenverband ausgezeichnet. Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hoffmann sah die Reservisten „fest in der Gesellschaft verankert“. Der Landesvorsitzende Manfred Schreiber freute sich, dass bei der Veranstaltung die „ganze Reservisten-Familie, Männer wie Frauen“ dabei ist.

Von Burkhard Ohse

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