Seniorenresidenz Am Park in Wesendorf: Ökumenischer Gottesdienst zur feierlichen Einweihung

„Eine Stätte der Geborgenheit“

Alexander Lindhorst überreicht neben einem Geschenk den goldenen Schlüssel an Katharina Stein. Fotos: Manicke

Wesendorf. Die ersten Bewohner sind bereits im August eingezogen, gestern Vormittag nun wurde die Seniorenresidenz Am Park in Wesendorf offiziell eingeweiht.

Die Schar der Gäste, etwas durch Krankheit reduziert, wurde nach dem Sektempfang von Geschäftsführer Dieter Prothe begrüßt. „Wir sind stolz auf die neue Einrichtung“, unterstrich Prothe von der Lindhorst-Gruppe aus Winsen, Betreiber und Investor der Seniorenresidenz zugleich.

Seitdem die ersten Bewohner eingezogen seien, sei gute Arbeit geleistet worden, das werde auch in Zukunft der Fall sein, versprach Prothe und machte deutlich, dass man Teil des kulturellen, politischen und kirchlichen Lebens der Gemeinde Wesendorf sein wolle.

Und dass viel Wert auf kirchlichen Beistand gelegt wird, zeigte der ökumenische Gottesdienst, den Pastor Holert von der evangelischen Gemeinde und Pfarrer Lampczak von der katholischen Gemeinde gemeinsam mit Bewohnern und Gästen feierten. Die neue Residenz möge „eine Stätte der Geborgenheit und des Friedens sein“, wünschten die beiden Seelsorger.

Mit einem Sektempfang begann gestern Vormittag die Einweihungsfeier der Seniorenresidenz Am Park in Wesendorf, danach wurde ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert.

Die Betreuung älterer Menschen gewinne immer mehr an Bedeutung, machte Samtgemeindebürgermeister Walter Penshorn in seinem Grußwort deutlich. Da es der traditionellen Familienverband nicht mehr leisten könne, ältere Menschen in den Familien zu betreuen, benötige die Gesellschaft Einrichtungen, in denen ältere Menschen leben könnten. Er, so Penshorn, sei froh, dass in Wesendorf eine moderne und den heutigen Anforderungen gerecht werdende Einrichtung gebaut wurde. „Wie die Menschen mit Älteren umgehen, sagt viel über das Gemeinwesen aus“, unterstrich der Samtgemeindebürgermeister, der auch ein Geschenk mitgebracht hatte. Im Eingangsbereich soll ein Baum gepflanzt werden.

Auch Wesendorfs Bürgermeister Siegfried Weiß lobte die Seniorenresidenz Am Platz: Der Bau sei schön geworden. Die Gemeinde brauche diese Einrichtung. Damit sei ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Ältere Menschen könnten in Wesendorf bleiben, freute sich der Bürgermeister, der ein Wesendorfer Wappen, eine Bibel und zwei Kaffeetassen als Geschenk überreichte.

Ein großes Lob zollte Alexander Lindhorst, Geschäftsführer der Lindhorst-Gruppe, der Verwaltung, die unbürokratisch geholfen habe, das Projekt zu verwirklichen. Mit den besten Wünschen für die künftige Arbeit überreichte er Einrichtungsleiterin Katharina Stein den goldenen Schlüssel. Es sei schnell gelungen, die Einrichtung zum Zuhause für Bewohner und Mitarbeiter zu machen, unterstrich Stein, die Vereinen und Verbänden sowie Schule und Kirche eine Zusammenarbeit anbot.

Die 3695 Quadratmeter große Residenz bietet in 72 Einzel- und sieben Doppelzimmern 86 Bewohnern Platz. Derzeit werden 34 ältere Menschen von 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die Leitung geht davon aus, dass das Haus im nächsten Jahr voll belegt ist. Dann werden bis zu 60 Mitarbeiter in der Residenz tätig sein. Rund sieben Millionen Euro wurden in das Projekt investiert (das IK berichtete).

Von Walter Manicke

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