„Wir machen weiter“

DRK-Kita Wahrenholz: Sport und Ernährung auch nach „Jolinchen“ im Fokus

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Das Projekt „Jolinchen“ ist an der DRK-Kita Wahrenholz ausgelaufen. Die Ziele werden aber weiterhin verfolgt und die erarbeiteten Maßnahmen auch weiterhin umgesetzt.

Wahrenholz – „Was ist heute anders als sonst, was ist heute besonders?“ Diese Frage stellte Marion Weseloh, Leiterin der DRK-Kita in Wahrenholz, ihren Schützlingen gestern Morgen.

Und bekam auch prompt eine Antwort: „Jolinchen!“ Richtig, denn die Aktion mit dem gleichnamigen Drachen-Maskottchen lief gestern aus. „Aber für uns ist das kein Ende“, sagte Weseloh. „Denn wir machen weiter!“.

Drei Jahre lang hat die Kita an dem Projekt teilgenommen, und die Kinder haben viel in den drei Schwerpunktbereichen Bewegung, Ernährung und seelische Gesundheit gelernt. Und das führte zu vielen Veränderungen im Kita-Alltag: So wurde etwa das Frühstück aus den Gruppen in eine Cafeteria verlagert. Außerdem rückte auch die Erziehergesundheit in den Fokus.

„Es ist großartig, dass darauf so ein Wert gelegt wird“, sagte Vera Kübler von der AOK, dem Partner der Aktion. „Denn nur gesunde und wache Erzieher können Kinder durch den Tag begleiten.“ Daher wurde für die Erzieherinnen gemeinsame Outdoor-Sport-Aktivitäten oder auch gemeinsames Kochen angeboten. Die Erzieherinnen gehen außerdem regelmäßig mit den Kindern einkaufen, um die Wege der Nahrung aufzuzeigen und bewusstere Entscheidungen zu treffen. Aktionswochen oder Themenabende für die Eltern und die Zusammenarbeit mit den Landfrauen rückten im Zuge der Aktion ebenfalls stärker in den Vordergrund.

Entsprechend wurde der Abschluss der Jolinchen-Aktion mit einem gesunden Frühstück an der frischen Luft gefeiert. Kübler und ihre Kollegin Verena Weidenthal überreichten Weseloh eine Urkunde und ein Metallschild und lobten die rege Umsetzung des Projekts. „Es war wirklich interessant zu sehen, wie sich hier der rote Faden weitergesponnen hat“, sagte Kübler. „Vieles war schon da, vieles wurde aber auch weiterentwickelt.“ Wichtig sei aber auch, dass die Eltern sehen, was in der Kita gemacht werde – und warum. „Das wird hier hervorragend umgesetzt.“

Und Eltern die waren von dem Projekt Jolinchen sehr angetan. „Bei den Kindern kommt es einfach megagut an“, sagten gleich mehrere Mütter. Besonders die Flaschenpost hat bleibenden Eindruck hinterlassen. Darin fanden sich etwas Kochrezepte für die Kinder oder Spiele, die man zu Hause spielen kann. Ein Kind kann die Flaschenpost für eine Woche mit nach Hause nehmen und muss sie dann wieder mitbringen.

Am Projekt Jolinchen nehmen außerdem aus dem Nordkreis noch die Kitas in Brechtorf und Voitze teil. Bei ihnen läuft es allerdings erst im kommenden Jahr aus.

VON DENNIS KLÜTING

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