Samtgemeinde Wesendorf will zusätzliche Plätze anbieten

Dritte Kita-Gruppe in Oberschule?

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Die Kita in der Oberschule soll bereits zum kommenden Kita-Jahr eine dritte Gruppe bekommen.

Wesendorf – Die Nachfrage nach Kita-Plätzen steigt weiter. Daher will die Samtgemeinde Wesendorf reagieren und zusätzlich zu den Anbauten an die DRK-Kindertagesstätten in Wesendorf am Lerchenberg und in Groß Oesingen bereits zum kommenden Kita-Jahr eine neue Gruppe in der Außenstelle in der Wesendorfer Oberschule einrichten.

„Das ist für uns die einzige Möglichkeit, die hohe Nachfrage weiterhin bedienen zu können“, sagte Samtgemeindebürgermeister René Weber im IK-Gespräch. Mit den Anbauten werden in Wesendorf 15 zusätzliche Krippenplätze, in Groß Oesingen sogar 25 weitere Kita- und Krippenplätze geschaffen. „Mit einer dritten Gruppe in der Oberschule können wir zu diesen 40 Plätzen noch 25 weitere anbieten“, erklärte Weber. Außerdem befinden sich noch weitere Tagespflegepersonen in Ausbildung. „Und auch über die Umwandlung von Familiengruppen mit 18 Kindern in reguläre Gruppen mit 25 Kinder lassen sich noch Plätze schaffen“, so der Verwaltungschef. „Es gibt da also noch ein paar kleinere Stellschrauben.“ Diese Dynamik sei aber nur möglich, weil die Samtgemeinde mit dem DRK einen sehr engagierten und flexiblen Partner habe. „Einen Riesendank und ein Riesenlob dafür!“, betonte Weber.

Die Samtgemeinde hoffe, zum 1. August allen Eltern befriedigende Plätze anbieten zu können. „Dabei kann es natürlich auch in Einzelfällen vorkommen, dass Eltern, wenn beispielsweise gerade kein Platz in Wahrenholz frei sein sollte, einen in Schönewörde angeboten bekommen.“

In der Oberschul-Kita selbst werde es nur geringfügige Umbaumaßnahmen geben, so Weber, etwa in den Sanitäranlagen. Der aktuelle Bewegungsraum wird zum Gruppenraum, zum Austoben könne stattdessen die kleine Turnhalle der Oberschule genutzt werden. Die Arbeiten sollen in den Sommerferien erfolgen. Außerdem soll eine eigene Leitung für die Oberschul-Kita installiert werden. „Wir haben ja glücklicherweise den Vorteil, dass hier Schulen und Kita alle an einem Fleck gebündelt sind“, sagte Weber. Dadurch könne man besonders flexibel reagieren und habe weniger Druck für Neubauten.

VON DENNIS KLÜTING

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