Baumaßnahmen an der B 4 sowie an der K 7 geplant

Drei weitere Kreisel für Wesendorf

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Die Krümme-Kreuzung an der B 4 ist ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Gifhorn. Ein Kreisel soll Abhilfe schaffen. Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens ist für das dritte Quartal vorgesehen.

Wesendorf – Kreisverkehrsplätze, besser bekannt als Kreisel, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Der Kreuzungsverkehr wird selbstständig, dynamisch und ohne elektrische Hilfsmittel geregelt. In und um Wesendorf ist dieser Trend gut spürbar.

Der Kreisel in der Ortsmitte wird gerade erneuert, drei weitere sollen noch in und um Wesendorf entstehen: Einer an der K 7 (am südlichen Ortseingang) sowie zwei an der B 4 (an der Ummerschen Kreuzung und an der Krümme-Kreuzung).

Zusammen mit dem Kreisel an der Ummerschen Kreuzung soll auch der Radweg an der L 284 gebaut werden. „Alle nötigen Unterlagen und Planungen sind abgestimmt und liegen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel vor“, sagte Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch. „Nun liegt es an der Landesbehörde, wann die Arbeiten beginnen können.“

Ganz so einfach ist es laut Michael Peuke, Leiter des Fachbereichs Planung bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel, nicht: „Wir prüfen die Unterlagen gerade. In den meisten Fällen muss nachgebessert werden.“ Anschließend könne das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Für den Kreisel an der Ummerschen Kreuzung sei dies für das vierte Quartal vorgesehen.

Zuvor soll jedoch der Kreisel an der Krümme-Kreuzung an die Reihe kommen. „Wir planen, dieses Planfeststellungsverfahren im dritten Quartal einzuleiten“, sagte Peuke. Dieses sei nötig, da man sich nicht mit allen Grundstückseigentümern einig geworden sei.

Schulz merkte an, dass es für die Bauarbeiten der beiden B 4-Kreisel verschiedene Ideen gebe. „Man könnte beispielsweise beide Kreisel gleichzeitig bauen – und in dem Zuge der Vollsperrung auch gleich die Fahrbahn erneuern“, so Schulz. „Das würde natürlich eine großräumige Umleitung bedeuten.“ Diesen Vorschlag schloss Peuke jedoch aus: „Für den Bau des Krümme-Kreisels ist bereits eine Lösung vorgesehen. Dafür muss jedoch die Ummersche Kreuzung frei sein.“ Eine gleichzeitige Umsetzung beider Maßnahmen halte er aus diesem Grund für nicht machbar, die Bauarbeiten würden nacheinander erfolgen müssen.

VON DENNIS KLÜTING

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