Sanierung der Alten Heerstraße

K 7 in Wesendorf: Bauarbeiten haben begonnen

Die Sperrung der Kreuzung mit der Schulstraße / Wiesenstraße sorgte für Irritation.
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Die Alte Heerstraße (K 7) in Wesendorf wird saniert.
  • Holger Boden
    VonHolger Boden
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  • Dennis Klüting
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Wesendorf – Die Bauarbeiten zur Sanierung der Alten Heerstraße (K 7) in Wesendorf haben am Montag begonnen. „Und die waren richtig fix beim Abfräsen der Fahrbahn, ganz großartig“, freut sich Bürgermeister Holger Schulz über den gelungenen Start der etwa einjährigen Maßnahme des Landkreises Gifhorn.

„Ich hoffe natürlich, dass der Schwerlastverkehr auch der weitläufigen Umleitung folgt“, so Schulz. „Dass Ortskundige sich Schleichwege suchen, können wir kaum verhindern, aber wenn wir den Lkw-Verkehr aus den Wohngebieten heraushalten, haben wir viel gewonnen.“

Genau im Blick behalten will er etwa die Brunnenstraße. „Da müssen wir gegebenenfalls Temposchwellen nachrüsten.“ Das hänge aber auch davon ab, wie stark die Straße nun frequentiert wird. „Wir müssen uns auf diese Baustelle eben einstellen, die wird uns noch gut ein Jahr begleiten.“ Die Verkehrsteilnehmer ruft der Bürgermeister generell zu „umsichtiger, vorausschauender Fahrweise“ für die Dauer der Bauarbeiten auf.

Leicht irritiert zeigt sich Schulz allerdings von der Sperrung der Kreuzung am Rathaus, die gestern auch schon gefräst war: „Das war anders abgesprochen, dieser Kreuzungsbereich sollte frei bleiben.“ Schließlich handele es sich um einen wichtigen Knotenpunkt, um das Rathaus oder die Schulen zu erreichen. „Auch aus den Reihen der Feuerwehr habe ich schon den Hinweis erhalten, dass die Kreuzung doch auch als wichtiger Rettungsweg möglichst befahrbar bleiben sollte“, so Schulz.

Seitens der Kreisverwaltung hieß es dazu gestern, es seien keine Änderungen gegenüber der ursprünglich geplanten Verkehrsführung bekannt, auch nicht für die Kreuzung Alte Heerstraße/Wiesenstraße/Schulstraße. Man sei in Wesendorf „möglicherweise davon ausgegangen, dass die Kreuzung während der Bauarbeiten im ersten Abschnitt noch frei befahrbar ist“. Das sei jedoch im Rahmen der für die Bauphase angeordneten Verkehrsführung „so nicht vorgesehen“. Landkreis, Gemeinde und Ortsfeuerwehr hätten sich aber zwischenzeitlich auf eine Lösung verständigt, per Ausnahmegenehmigung werde eine Zufahrt über die Straße Lerchenberg ermöglicht.

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