Wahrenholz: Landwirt Helmut Evers kann nach dem Feuer auf solidarische Kollegen zählen

Brandstifter ermittelt: „Der Schreck ist überwunden“

In Wahrenholz wurden bei einem Brand, wie hier in Röttgesbüttel, 150 Strohballen zerstört. Landwirt Helmut Evers entsteht aufgrund kollegialer Solidarität jedoch kein Engpass in seinem Betrieb.
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In Wahrenholz wurden bei einem Brand, wie hier in Röttgesbüttel, 150 Strohballen zerstört. Landwirt Helmut Evers entsteht aufgrund kollegialer Solidarität jedoch kein Engpass in seinem Betrieb.
  • Dennis Klüting
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Wahrenholz. 150 Heuballen gingen Ende letzter Woche in Wahrenholz in Flammen auf (das IK berichtete). Den ersten Schreck hat Landwirt Helmut Evers überwunden.

„Als ich zu der Brandstelle kam, war die Feuerwehr schon vor Ort und hatte die Lage unter Kontrolle“, schildert Evers. „Zu retten war da allerdings nichts mehr, ich konnte nur hilflos daneben stehen.“ Außer den 150 Heuballen sei auch Abdeckmaterial, das neben den Ballen gelagert wurde, Opfer der Flammen geworden.

Evers habe dann erstmal Versicherungsunterlagen gewälzt. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, als ich mich vergewissert hatte, dass die Schäden abgedeckt waren,“ erklärt der Landwirt. „Da die Verursacher ja ermittelt wurden, wird sich die Versicherung vermutlich das Geld von ihnen wiederholen.“

Doch nicht nur der rein finanzielle Wert der Ballen ist für Evers von Bedeutung, schließlich benötigt er das Heu auch für den eigenen landwirtschaftlichen Betrieb. „Zum einen habe ich mir glücklicherweise noch einen Tag vorher einen neuen Ballen geholt“, sagt Evers. „Zum anderen haben mir solidarische Kollegen ausgeholfen.“ Somit entstehe für seinen Betrieb kein Engpass.

Für die jugendlichen Verursacher des Brandes zeigte Evers Verständnis: „Ich gehe davon aus, dass sie es nicht absichtlich gemacht haben. Hoffentlich haben sie draus gelernt.“ Er sei erleichtert, dass nicht noch mehr passiert sei. „Erst bei so einem Vorfall merkt man, wie wichtig es ist, gut versichert zu sein.“

Von Dennis Klüting

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