Straßenerneuerung in Schönewörde: Fördermittel des Programms Dörferregion greifen

Am Denkmal: Ausbau fertig

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Die Vorsitzenden des Landfrauenvereins Wahrenholz und Umgebung, Birgit Evers (r.) und Marion Schuckart, pflanzten mit Frank Jäger einen Apfelbaum hinter dem Denkmal, worüber sich Bürgermeister Gerald Flohr (2.v.l) sehr freute.

Schönewörde. Nach einer Bauzeit von rund sieben Monaten wurde am Freitagnachmittag in Schönewörde die Straße Am Denkmal – einschließlich der Seitenstreifen des Denkmals – ihrer Bestimmung übergeben.

Schönewörde. Nach einer Bauzeit von rund sieben Monaten wurde am Freitagnachmittag in Schönewörde die Straße Am Denkmal – einschließlich der Seitenstreifen des Denkmals – ihrer Bestimmung übergeben. Neben rund 40 Anliegern hieß Bürgermeister Gerald Flohr auch den Spielmannszug des Schützenvereins, eine Abordnung der Landfrauen, den Planer des Büros Schulz & Partner, Ulrich Schwieger, sowie Holger Broja vom Amt für regionale Landesentwicklung willkommen.

Mit einem schmissigen Marsch eröffneten die Spielleute unter Leitung von Edda Mai die Veranstaltung. „Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, zitierte Flohr Martin Luther. Von Birgit Evers und Marion Schuckart vom Landfrauenverein Wahrenholz und Umgebung wurde gemeinsam mit Ratsmitglied Frank Jäger ein Apfelbaum gepflanzt. Die Landfrauen hatten diesen Baum gespendet und setzten ihn nun hinter dem Denkmal in die Erde. Dabei wurde es noch einmal melancholisch, denn der Bürgermeister ließ das Gedicht des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland Revue passieren.

Danach wurde die Denkmalstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Ausgebaut wurden insgesamt 250 Meter – einschließlich neuer Wasserleitung und Kanalisation sowie 80 Metern neuem Gehweg. Zudem wurden sieben neue Straßenlampen mit neuester Technik eingebaut. Das alte Großpflaster (Natursteinpflaster) wurde als Straßenbelag wiederverwendet. „Damit bleibt der Charakter der Denkmalstraße bestehen“, betonte Flohr.

Die Kosten für die Planung, den Straßenausbau und die Beleuchtung belaufen sich auf 312 000 Euro. Als Zuwendung durch das Dorferneuerungsprogramm konnten 185 850 Euro verbucht werden.

Flohr betonte in seiner Ansprache, dass der Straßenausbau über die Dorferneuerung zur Zufriedenheit der Bürger beiträgt und die dörfliche Idylle zu mehr Lebensqualität führt. Entgegen den üblichen Regularien mit dem Zertrennen des rot-weißen Bandes betätigte der Bürgermeister einen roten Knopf, um die installierte Ampel von Rot auf Grün zu schalten. Ein kleiner Umtrunk mit Glühwein und Bratwurst schloss sich dem offiziellen Teil an.

Von Hans-Jürgen Ollech

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