Wahrenholzer Gemeinderat: Betzhorner Straßen sollen anthrazit und rot gepflastert werden

Debatte um bunte Steine

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Auch die Mittelstraße soll anthrazit gepflastert werden, der Gehweg soll sich in rot abheben. 

dk Wahrenholz. Mit dem Pflaster der zu sanierenden Straßen in Betzhorn beschäftigte sich der Wahrenholzer Gemeinderat in seiner Sitzung am Mittwochabend.

„Das Planungsbüro hatte angemerkt, dass bei der vorgeschlagenen dreifarbigen Pflasterung das Straßenbild in Betzhorn zu bunt ausfallen würde“, berichtete Bürgermeister Herbert Pieper (CDU).

Dass Straße und Einfahrten anthrazit gepflastert werden sollten, darüber war man sich schnell einig. Diskutiert wurde dagegen die Farbe des Gehwegs – Sandbraun oder Rot? Schließlich einigte sich der Gemeinderat auf die rote Variante, in der auch der Kreuzungsbereich der Mittelstraße, der Schmiedestraße und der Lehmkuhlen gestaltet werden soll. „Dadurch soll eine verkehrsberuhigte Kreuzungssituation entstehen“, erklärte Pieper. Für den Uhlenberg sei eine kostengünstigere Lösung erarbeitet worden, bei der die Straße mit Betonpflaster versehen würde. Die Natursteine, die nach Richtlinien der Dorferneuerung wiederverwendet werden müssen, sollen im geplanten Seitenstreifen zum Einsatz kommen. Diese Version soll den Anwohnern in Kürze detailliert vorgestellt werden, sagte Pieper.

Planer Ulrich Schwieger stellte, wie auch zuvor im Finanz- und Bauausschuss (das IK berichtete), die Umgestaltung des Bahnhofsumfeld vor. Die im Ausschuss angeregten Änderungen wurden allerdings mit einbezogen: Die neue Straße ins Gewerbegebiet wurde verbreitert, eine Begegnung zwischen Bus und Lkw ist nun möglich.

Derzeit liegen sechs private Förderanträge im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms vor. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass die Anträge noch bis zum 15. Februar und dann wieder zum 15. September gestellt werden können.

Der Gemeinderat hat außerdem einstimmig die Änderung der Hundesteuersatzung beschlossen. Danach gelten nur noch fünf Rassen per se als gefährlich. Alle anderen Rassen gelten als ungefährlich, können jedoch durch einen Wesenstest als gefährlich eingestuft werden. Dieser kann auf Verdacht hin angefordert werden.

Ferner wurden die Jahressätze angepasst. Für den ersten Hund werden nun 36 Euro fällig (zuvor 30 Euro), für den zweiten 60 Euro (zuvor 54 Euro), für jeden weiteren 78 Euro (zuvor 72 Euro). Der erste gefährliche Hund kostet 402 Euro (zuvor 366 Euro), jeder weitere 654 Euro (zuvor 606 Euro).

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