Im Waldbad Hohne sollen 1,5 Millionen Euro investiert werden

„Dann hält das Bad 30 oder 40 Jahre“

Das Waldbad Hohne soll in den nächsten Jahren saniert werden, die Technik ist in die Jahre gekommen.
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Das Waldbad Hohne soll in den nächsten Jahren saniert werden, die Technik ist in die Jahre gekommen.

max Hohne – Das Waldbad Hohne soll für die Zukunft fit gemacht werden. Dafür sollen rund 1,5 Millionen Euro investiert werden, wie der Vorsitzende des Fördervereins, Erhard Thölke, im IK-Gespräch erklärt.

Der Nichtschwimmerbereich, der Eltern-Kind-Bereich sowie die Technik sollen auf Vordermann gebracht werden. „Die Technik im Bad ist 70 Jahre alt“, erklärt Thölke. Für die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen haben Planer und Architekten das Waldbad untersucht. Der Schwimmerbereich wurde bereits 2010 saniert. Nun soll eben auch der Rest in zwei Abschnitten folgen.

Zunächst einmal sollen vom Herbst 2021 bis zum Frühjahr 2022 die Technik sowie der Eltern-Kind-Bereich saniert werden. Im zweiten Abschnitt wäre dann vom Herbst 2022 bis Frühjahr 2023 der Nichtschwimmerbereich fällig. Thölke ist optimistisch, dass es für den ersten Abschnitt Fördergeld der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) in Höhe von 500 000 Euro gibt.

Auch für den zweiten Abschnitt hofft er auf Förderung. „Es ist absolut positiv, dass die Samtgemeinde Lachendorf sich einstimmig für den Erhalt des Bades ausgesprochen hat“, sagt Thölke. Nur so ist die Investition überhaupt möglich.

Und für ihn besonders wichtig: Wenn der Förderverein die Maßnahme umsetzen kann, ist das Waldbad vollsaniert. „Dann hält das Bad noch 30 oder 40 Jahre“, zeigt sich Thölke optimistisch.

75 Kinder haben das Schwimmen gelernt

Thölke freut sich zudem, dass man auch während der Corona-Pandemie die Saison gemeistert hat. „Fast alle Besucher waren glücklich.“ Die Saison sei organisatorisch und wirtschaftlich eine Herausforderung gewesen. 13 000 Gäste konnte man dieses Jahr zählen, was natürlich unter dem Schnitt der letzten Jahre lag. Als Obergrenze waren 600 Gäste pro Tag festgelegt, die Zahl sei jedoch nie erreicht wurden. Auch konnten nur Jahreskarteninhaber sowie Mitglieder des Fördervereins das Bad besuchen. Andererseits hat das Waldbad ohne Zeitkontingente gearbeitet, daher musste niemand das Bad verlassen.

Über eine Sache freut sich Thölke jedoch besonders: „75 Kinder haben in diesem Jahr das Schwimmen gelernt.“ Ihm sei kein Bad bekannt, wo dies umgesetzt werden konnte. Seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 1994 sehe dieser das Bad nämlich nicht nur als Sport- und Spaß-, sondern insbesondere als soziale Einrichtung.

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