SELK Groß Oesingen verabschiedet Pastor Dittmer mit festlichem Gottesdienst

Dank für elf Jahre Seelsorge

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Die Immanuels-Gemeinde überreichte dem Pastoren-Ehepaar ein Abschiedsgeschenk (von links): Heinrich Harms, Helge und Judith Dittmer sowie Michaela Meyer.

oll Groß Oesingen. Mit einem festlichen Gottesdienst hat die Selbständige Evangelisch-Lutherische Immanuels-Kirchengemeinde (SELK) Groß Oesingen gestern ihren Pastor Helge Dittmer verabschiedet. Dieser verlässt am 1.

August die Kirchengemeinde nach elfjähriger seelsorgerischer Tätigkeit und wechselt nach Kiel.

Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor, dem Posaunenchor, dem Kinderchor und von Christoph Dierks an der Orgel. Mit einer bewegenden Predigt verabschiedete sich Dittmer von der Gemeinde. Er hatte sich dazu das 24. Kapitel des Lukas-Evangeliums ausgesucht, um an Jesus Christus zu erinnern und auf dessen Weg aufmerksam zu machen.

„Wir waren miteinander elf Jahre unterwegs, sind gemeinsam einen guten Weg gegangen und haben dabei voneinander und miteinander lernen und auch manches Wunder erleben können“, sagte der Pastor und richtete für diese schöne Zeit einen herzlichen Dank an die Gemeindeglieder und Gäste.

Als Vertreter der Kirchengemeinde berichtete Heinrich Harms von zahlreichen Erlebnissen mit Dittmer und erwähnte die größten Herausforderungen des Pastors, etwa die intensive Kinder- und Jugendarbeit, die beispielhaft gewesen sei. Harms erinnerte auch an die Bautätigkeit an der Kirche, am Gemeindehaus, an die Beschaffung einer neuen Orgel sowie an die nach seinen Worten stets exzellent vorbereiteten und beispielhaften Gottesdienste.

Dies alles sei mit großer Hingabe und innerer Überzeugung sowie mit Herz und Liebe geschehen, sagte Harms. „Für all die Sachen, die nicht immer in Übereinstimmung zwischen Pastor und Kirchenvorstand gelaufen sind, bitte ich um Vergebung“, so Harms. Für die stets klare Wegweisung und Verkündung dankte er dem nun scheidenden Pastor sowie dessen Ehefrau Judith und den drei Kindern und überreichte ihnen ein Abschiedsgeschenk.

Bürgermeister Jürgen Schulze würdigte die Beliebtheit des Pastors im Ort und überreichte Dittmer ein Fensterbild mit dem Wappen der Gemeinde. Dankesworte kamen auch vom Pastor der Friedenskirche, Karsten Heitkamp. Er bescheinigte seinem Amtsbruder eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sowohl im kirchlichen als auch im privaten Bereich.

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