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Wesendorf: Ausbauarbeiten in der Straße Lerchenberg – Chaos bleibt größtenteils aus

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Von: Dennis Klüting

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Ein Baufahrzeug rollt zwischen Absperrbaken über die gesperrte Straße Lerchenberg.
Die Straße Lerchenberg in Wesendorf wird noch bis voraussichtlich Februar oder März ausgebaut.  © Freier Mitarbeiter

Wesendorf – Die Bauarbeiten in der Straße Lerchenberg in Wesendorf schreiten voran. Aktuell erfolgen Arbeiten des Wasserverbandes Gifhorn, wie Bürgermeister Holger Schulz im IK-Gespräch berichtete. Zudem werden Glasfaserleitungen verlegt.

Diese Baustelle wurde in der Vergangenheit mit großer Sorge betrachtet: Die Straße Lerchenberg ist Anbindung zur DRK-Kita und zur Grundschule. Für die Grundschüler und Lehrer wurden Lösungen gefunden: Die Lehrer können hinter dem Schützenhaus parken und von dort aus zur Grundschule gelangen. Für die Grundschüler wurde eine provisorische Bushaltestelle in der Straße Am Schützenplatz eingerichtet, von der aus sie in nur wenigen Metern das Schulgelände erreichen.

„Sorgenkind“ war derweil der Elternverkehr zur DRK-Kita gewesen: Denn der Parkplatz der Einrichtung ist durch die Sperrung der Straße Lerchenberg nicht zu erreichen. Zudem verfügt die Straße Bültenmoor, über die ein großer Teil des Verkehrs erfolgt, nur über wenige Parkmöglichkeiten und keine Wendemöglichkeit. „Aber die Nutzer der Straße haben sich sehr gut auf die Bedingungen eingestellt“, lobt Schulz. Bisher seien noch keinerlei Beschwerden über erhöhtes Verkehrsaufkommen an ihn herangetragen worden.

Anlieger der Schulstraße hatten dem IK gegenüber allerdings mehr – und teils zu schnellen – Verkehr gemeldet. Die Schulstraße soll allerdings nur von Anliegern genutzt werden, nicht vom Durchgangsverkehr.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Februar oder März abgeschlossen werden. Dabei spielt die Witterung eine große Rolle. „Eigentlich sollten die Arbeiten ja bereits im Sommer beginnen“, so der Bürgermeister. „Dann kam es jedoch zu einer Verzögerung – und dadurch verschiebt sich die Maßnahme nach hinten.“ Dies steigere natürlich die Gefahr, dass Bodenfrost die Ausbauarbeiten beeinträchtigt.

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