Samtgemeinde Wesendorf sucht weiter nach Wohnungen für Flüchtlinge

Bund stellt Häuser

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Unterbringung von Flüchtlingen ist immer noch schwierig.

Samtgemeinde Wesendorf. In der Frage um die Unterbringung von Asylbewerbern ist die Samtgemeinde Wesendorf einen kleinen Schritt weitergekommen: Der Bund hat den Kommunen weitere Unterstützung versichert.

So sollen Immobilien des Bundes kostenlos zur Unterbringung der Flüchtlinge zur Verfügung gestellt werden. „Hier in Wesendorf handelt es sich dabei um ein Haus der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben“, weiß Samtgemeindebürgermeister René Weber. Wie viele Flüchtlinge dort Unterkunft finden, könne er aber noch nicht sagen.

Von den 43 Flüchtlingen, die im Jahr 2014 in der Samtgemeinde Wesendorf untergebracht werden sollten, konnte für 23 bereits eine Bleibe gefunden werden. „Wir avisieren gerade weitere Gebäude“, sagt Weber. „Trotzdem sucht die Samtgemeinde auch weiterhin dringend nach Mietwohnungen und -häusern, in denen die Flüchtlinge untergebracht werden können.“ Besonders, da im laufenden Jahr weitere 683 Asylbewerber im Landkreis Gifhorn beherbergt werden müssen. „Davon entfallen sicherlich auch um die 80 auf die Samtgemeinde Wesendorf“, schätzt Weber. Genaue Zahlen lägen aber noch nicht vor.

Trotz dieser Aussicht steht für Weber eine Unterbringung in Containern völlig außer Frage. „Auch für die braucht man eine Baugenehmigung, Anschlüsse, eine Bodenplatte und angelegte Wege. Das macht Container einfach exorbitant teuer“, betont Weber. „Davon mal ganz abgesehen: Die Flüchtlinge sind in jeder Kaserne besser untergebracht, von privaten Mietwohnungen ganz zu schweigen.“

Interessierte Vermieter melden sich im Rathaus der Samtgemeinde Wesendorf bei Wiebke Dierks unter (0 53 76) 8 99 48.

Von Dennis Klüting

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