Jasmin Wegmeyer ist Heidekönigin, Heidebock ist Hilmar Camehl

Blöken bis die Heide wackelt: Heideblütenfest in Betzhorn

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Betzhorn. Drei Tage Heideblütenfest in Betzhorn, und das Highlight gab es bereits bei der ersten Mitternacht am Freitagabend. Denn da wurden die neuen Würdeträger wie immer im Halbkreis der Gäste proklamiert.

Spannend machte es Jan Mischnik, Vorsitzender der veranstaltenden Dorfjugend, bevor die neue Heidekönigin feststand. Ledig und jung musste sie sein, das war schon von vornherein klar. Beides erfüllte Jasmin Wegmeyer, die seit diesem Wochenende ein Jahr lang die Heidekrone trägt. Zu ihrem Heidebock erwählte sie sich Hilmar Camehl.

Bereits vorher waren mit Lea Wilke und Carolin Storm die beiden Ehrendamen ausgesucht worden. Nach der Wahl von Heidekönigin und -bock lag es an den neuen Würdenträgern, sich Ehrenheidekönigin und Ehrenheidebock aus der Menge im Festzelt auszusuchen. Diese Positionen werden Anette Henneicke und Olaf Pieper nun für ein Jahr lang ausfüllen.

Bevor es zu den Ehrentänzen der neuen Würdenträger kam, gab es die traditionellen Lautäußerungen. Während die beiden Königinnen ins hingehaltene Mikrofon meckerten, blökten die beiden mit Kopfaufsatz gehörnten Böcke, dass die in voller Blüte stehende Heide wackelte und die mächtige Heidekrone im Festzelt schaukelte.

Nach den Ehrentänzen, die auch von den bisherigen Würdenträgern vor der Zeremonie vollführt worden waren, wurde die Tanzfläche für alle freigegeben und bis zum Morgengrauen gut frequentiert. Dafür sorgte DJ Kampu, der tanzbare und beliebte Musik auflegte und so auch die übrigen Gäste auf die Bretter vor der Bühne lockte.

Nicht nur die Dorfjugend, auch viele mittelalte, der Jugend entwachsene und ältere Gäste hatten sich im Festzelt eingefunden, um die Wahl des neuen Heidehauses mitzuerleben. Und nicht wenige von ihnen konnten selber auf ein Jahr als Heidekönigin, Heidebock oder Ehrenwürdenträger zurückschauen, so auch die Mutter der jetzigen Heidekönigin.

Dank gab es vor der Krönung an das bis dahin amtierende Haus, das sich ebenfalls mit Zickenschrei und Bockblöken verabschiedet und damit ein letztes Mal das Revier abgesteckt hatte. „Ihr haben den Ort und den heiligen Hain wundervoll repräsentiert“, urteilte Mischnik. Gleiches erwartet die Dorfjungen nun von den amtierenden Würdenträgern. Dass das Heideblütenfest diesmal auf dem Sportplatz stattfand, lag daran, dass der standardmäßig genutzte Festplatz in diesem Jahr belegt war, erklärte Mischnik. Hinweisschilder zeigten den Weg, die Resonanz bewies, dass ihn die Gäste gefunden hatten.

Am Samstagabend wurde wieder, diesmal mit der Band Backbeat, kräftig gefeiert. Ausspannen konnten die Gäste dann am gestrigen Sonntag beim Katerfrühstück. Für die Kinder gab es dann am Nachmittag das Kinderheideblütenfest.

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