Auch am Schalttag wird geheiratet

Besondere Daten bei Standesamt der Samtgemeinde Wesendorf beliebt

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Einige Menschen suchen sich für ihre Hochzeit mit Vorliebe besondere Tagen aus.

Wesendorf – Der Hochzeitstag: Der Tag, an dem zwei Menschen beschließen, den Rest ihres Lebens gemeinsam miteinander verbringen zu wollen. Es soll der schönste Tag im Leben sein.

Und einige Menschen wünschen sich für dieses besondere Ereignis dafür auch ein besonderes Datum: „Schnapszahl“-Daten werden auch in der Samtgemeinde Wesendorf gern genommen. „Von einem Ansturm kann man aber nicht reden“, beschwichtigt Tim Burghardt, Standesbeamter der Samtgemeinde Wesendorf im IK-Gespräch.

So sind für Donnerstag, 20. Februar, zwei Trauungen angemeldet – am 20.02.2020. Ein Paar will sich sogar am Schalttag, 29. Februar, das Ja-Wort geben. Ob die künftigen Eheleute aber auch planen, ihren Hochzeitstag nur alle vier Jahre zu feiern, könne Burghardt jedoch nicht sagen, wie er schmunzelnd einräumte.

Die Hochsaison für Hochzeiten in der Samtgemeinde Wesendorf liegt im Juni und im Juli, wie der Standesbeamte erklärte. „Das ist ganz klar die beliebteste Zeit im Jahr für eine Hochzeit“, sagte Burghardt. „Im Mai geht es bei uns aber eigentlich los, dann ist die Hauptsaison.“

Eine Hochzeit könne durchgängig angemeldet werden, frühestens aber ein halbes Jahr vor dem Termin. Entsprechend gebe es auch noch keine Anmeldung für ein anderes Schnapszahldatum des Jahres: Den 10. Oktober, 10.10.2020.

Mit dem 2. Februar hatte der Monat bereits mit einem außergewöhnlichen Datum begonnen, wie Samtgemeindebürgermeister René Weber erklärte: „Der 02.02.2020 lässt sich auch rückwärts lesen.“ Ein solches Datum nennt man „palindromischer Tag“ und ist zuletzt weltweit am 11.11.1111 der Fall gewesen, in der europäischen Datumsschreibweise immerhin vor acht Jahren am 21.02.2012. Eine Trauung am 2. Februar sei jedoch nicht möglich gewesen, da es sich um einen Sonntag handelte.

VON DENNIS KLÜTING

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