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Besinnliche Stimmung in Ummern

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Von: Burkhard Ohse

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Die Ummeraner und ihre Gäste genossen warme Getränke auf dem Weihnachtsmarkt.
Die Ummeraner und ihre Gäste genossen warme Getränke auf dem Weihnachtsmarkt. Nach zwei Jahren Pause waren viele Besucher vor Ort. © Freier Mitarbeiter

Ummern – Trotz heftigen Nebels auf den Straßen fanden am Wochenende zahlreiche Besucher den Weg zum Weihnachtsmarkt in Ummern. Nicht nur die Bewohner der Orte Ummern und Pollhöfen waren zugegen, wie Bürgermeisterin Mirjam Müller erfreut feststellte. Die Gäste kamen aus der Samtgemeinde und der ganzen Umgebung.

Natürlich kam auch wieder ein ganz besonderer Gast, der Weihnachtsmann, zu Besuch. Nicht ganz vom Nordpol, sondern aus Hohne, wie hinter vorgehaltener Hand verbreitet wurde, aber dafür war der weiße Rauschebart echt. Die meisten Kinder freuten sich über ein Geschenk aus dem großen Sack. Denn eine Rute hatte der Weihnachtsmann nicht dabei. Wenige Kinder fremdelten noch etwas mit dem großgewachsenen und mit einem roten Mantel bekleideten Gast und fühlten sich auf Papas Arm vorerst noch sicherer.

80 Adventskalender hatte der Weihnachtsmann mitgebracht, und die gingen im Laufe des Samstags alle weg, natürlich an die jungen Besucher. „Nach zwei Jahren, in denen der Weihnachtsmarkt ausfallen musste, können wir ihn endlich wieder stattfinden lassen“, sagte Müller. Rund um das Gemeindezentrum standen Buden, die Kunsthandwerk zeigten, vor allem aber Wärmendes für den Magen in flüssiger und fester Form boten. Allen voran die Feuerwehr hatte Stress am Grill, um die Nachfrage zu löschen und zu bewältigen.

Glühwein gab es gleich an mehreren Orten, und für die Freunde von Lumumba war eine extra wettergeschützte Lumumba-Stube samt Sitzgelegenheiten aufgebaut worden. Die Landfrauen Hohne-Ummern, die den Markt früher federführend organisierten, bevor er in die Obhut der Gemeinde überging, betrieben die Cafeteria, in denen sie köstliche Torten, Kuchen und Kaffee anboten. Die waren auch noch vor dem Ende des Marktes ausverkauft. Die ehemaligen Betreiber des Gasthauses Thoelke, Diana und Dunja Kutz, und Gisela Bergmann hatten zudem die natürlich alkoholfreie Hochzeitssuppe zubereitet.

Auch ein gestifteter Weihnachtsbaum erstrahlte bereits vor dem Gemeindezentrum. Diesmal waren allerdings weniger Buden als sonst vor Ort. „Das ist aber krankheitsbedingt“, sagte Müller. Dafür waren vier neue Aussteller da, freute sich die Bürgermeisterin.

Musik gab es am Samstag auch, der Posaunenchor erfreute mit adventlichen Liedern.

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