Gemeinde Wahrenholz plant mehrere Projekte im neuen Jahr / Hoffen auf Fördergelder / Unterstützung der Vereine

Baugebiet, Straßenausbau und Bahnhof

Die Gemeinde Wahrenholz hofft Maßnahmen im Bereich des Bahnhofes mit Fördergelder in Angriff nehmen zu können.

Wahrenholz. „Priorität hat in diesem Jahr die Vermarktung des neuen Baugebietes“, sagt die Wahrenholzer Bürgermeisterin Friedhilde Evers und gibt einen Einblick in die Vorhaben der Gemeinde im neuen Jahr. „Im Syke“ sollen 20 neue Bauplätze entstehen. Es gebe viele Anfragen.

Sogar mehr Anfragen als Bauplätze, bestätigt Evers.

Ein Grund zur Freude, denn die Gemeinde will wachsen. Bereits Anfang Dezember hatten die Gemeinderatsmitglieder mit einer Stimme Enthaltung den Weg für die Auslegung des Bebauungsgebietes frei gemacht. Auf einer Gesamtfläche von etwa 2,88 Hektar sollen die 20 neuen Grundstücke entstehen (das IK berichtete). Die Mindestgröße der Fläche ist für ein Einzelhaus 750 Quadratmeter und für ein Doppelhaus auf 1500 Quadratmeter festgesetzt. Die ersten Grundstücke könnten bereits in diesem Frühjahr verkauft werden.

Doch das soll es nicht an Projekten in Wahrenholz gewesen sein. „Wir habe uns bemüht, in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen zu werden. Derzeit warten wir auf eine Zusage“, erklärt die Bürgermeisterin. Gemeinsam mit der Gemeinde Schönewörde setzt man auf ein Projekt rund um die beiden Bahnhöfe. Für Wahrenholz sei geplant, dass die Verbindung mit Bussen besser werde. Dabei soll ein Straßenausbau helfen, um bequem zum Bahnhof zu gelangen und das Gelände auch ohne Probleme wieder zu verlassen.

Momentan ist die Straße von Schlaglöchern gezeichnet. Ein zweispuriger Verkehr ist mit Bussen nicht möglich. Auch für Fahrradfahrer soll eine bessere Abstellmöglichkeit für deren Gefährt geschaffen werden.

Auch der Straßenausbau steht 2014 in Wahrenholz wieder auf dem Programm. Mittelstraße, Lehmkuhlen und Schmiedestraße könnten – wenn Zuschüsse fließen – ausgebaut werden. „Wir wollen gucken, ob das zu finanzieren ist“, sagt Evers im IK-Gespräch.

Darüberhinaus sollen Sanierungsarbeiten am Sportheim, speziell die Duschkabinen, vorgenommen werden und 12 500 Euro möchte die Gemeinde für die Stiftung Hüüs Hoff zur Verfügung stellen, die neu gegründet werden soll.

Wichtig ist der Gemeinde auch: „Wir wollen weiterhin unsere Vereine unterstützen, denn die leisten eine wichtige Arbeit hier in unserem Ort“, sagt Evers und lobt das Engagement.

Von Maike Scholz

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare