Rat will Bauplätze schaffen und dieses Jahr mit Straßenerneuerung „Am Denkmal“ beginnen

Bau-Pläne für Schönewörde

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Die Straße „Am Denkmal“ in Schönewörde: Für eine Sanierung sollen Zuschüsse fließen.

Schönewörde. Am Mittwochabend traf sich der Rat der Gemeinde Schönewörde. Der Schwerpunkt des Abends lag auf künftigen baulichen Veränderungen in der Gemeinde. Auf dem Plan stehen Bauplätze, ein Gewerbegebiet und die Straßenerneuerung „Am Denkmal“.

Die Straßenerneuerung erfolgt im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes und erfüllt laut Gemeinde die Voraussetzung der Richtlinie über die Gewährung von „Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung“ (ZILE).

Dadurch soll die Straßenerneuerung einen Zuschuss in Höhe von 63 Prozent der Kosten erhalten, das entspräche einer Summe von 185 850 Euro, erklärte Bürgermeister Horst Schermer (CDU). Der Zuwendungsbescheid sei am 24. Mai bei der Gemeinde eingegangen, so der Bürgermeister. In diesem Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Maßnahme wurde einstimmig beschlossen.

Für neue Bauplätze und ein kleines Gewerbegebiet ist eine Änderung des Flächennutzungsplans nötig. Das Gewerbegebiet könnte am Ostrand der Gemeinde entstehen, wobei Schermer bei der Auswahl der möglichen Gewerbetreibenden auf Faktoren wie Lärm- und Landschaftsschutz hinwies, die im Interesse der Anwohner und der Gemeinde unbedingt berücksichtigt werden müssten. „Es gibt jetzt schon Interessenten an einer Gewerbefläche, aber wir können gerade nichts Passendes anbieten“, sagte Schermer. Bei der Abstimmung waren fünf Ratsmitglieder für die Gewerbefläche, einer enthielt sich.

Potenzielle Bauflächen am Wiesenweg in Richtung der Klärteiche und an der Lindenstraße wurden einstimmig für die Aufnahme in den Flächennutzungsplan vorgesehen. An der Lindenstraße könnten sechs zusätzliche Bauplätze entstehen. Gegen eine Planerweiterung um das Gebiet „In der Lootsche“ entschied der Rat mit knapper Mehrheit von drei Gegenstimmen, zwei Befürwortern und einer Enthaltung.

Auch andere Flächen waren im Gespräch für eine Planerweiterung, beispielsweise der Große Wiesenweg. „Dort könnten Bauplätze statt einer Streuobstwiese hinkommen“, brachte Ratsherr Ernst Schreiber (FDP) ins Spiel. Der Bebauungsplan für das Gebiet „Querkamp“ soll jedoch laut Wasserverband Gifhorn ein Regenrückhaltebecken enthalten, um Regen- und Abwasser trennen zu können. Schermer führt zurzeit Gespräche mit den Besitzern der Fläche, um die Vorgaben des Wasserverbandes umzusetzen.

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