Campingplatz Heide-Eck will sich für die Zukunft aufstellen

Bald Tiny Houses in Teichgut?

Auf dem Campingplatz Heide-Eck in teichgut könnten bald auch Tiny Houses zu finden sein. Der dafür nötigen Änderung des Bebauungsplanes stimmte der Wahrenholzer Bauausschuss einstimmig zu.
+
Auf dem Campingplatz Heide-Eck in teichgut könnten bald auch Tiny Houses zu finden sein. Der dafür nötigen Änderung des Bebauungsplanes stimmte der Wahrenholzer Bauausschuss einstimmig zu.

Teichgut – Nicht nur Wohnwagen und Zelte, sondern auch Mobilhäuser, sogenannte Tiny Houses, sollen künftig auf dem Campingplatz Heide-Eck in Teichgut zu finden sein.

Dieses Vorhaben stellte Betreiber Friedhelm Flottmann bei der jüngsten Sitzung des Wahrenholzer Bau- und Finanzausschusses vor.

„Das Gelände soll nach und nach so angepasst werden, dass es auch für die Zukunft geeignet ist“, erklärte Flottmann. Denn der bestehende Bebauungsplan lässt nur die Aufstellung von Wohnwagen und Zelten zu. Dies soll nun geändert werden, damit künftig weitere Nutzungsformen des Campingplatzes zulässig sind.

In diesem Zuge sollen die Nutzer des Camping-Platzes auch darauf hingewiesen werden, dass dauerhaftes Wohnen auf dem Campingplatz nicht zulässig ist. „Melderechtliches Wohnen und baurechtliches Wohnen sind eben zwei unterschiedliche Dinge“, erklärte Bürgermeister Herbert Pieper. Zwar sei es melderechtlich möglich, sich auch in einem Ferienhausgebiet oder eben einem auf Campingplatz mit Erstwohnsitz anzumelden, baurechtlich sei dies aber nicht zulässig. „Eine solche Diskussion haben wir schon am Bernsteinsee verfolgen können“, sagte Pieper. Ein Problem liege darin, dass Ferienhausgebiete per Definition gar nicht darauf ausgelegt seien, als Erstwohnsitz zu dienen, und entsprechende Infrastruktur gar nicht geschaffen worden sei.

Im Zuge der Änderung des Bebauungsplans soll auch die Parkplatzsituation an der Gaststätte Heide-Eck verbessert werden. Dafür soll eine Grünfläche künftig als zusätzliche Parkfläche genutzt werden. „Ausgeleichsflächen werden bereitgestellt, es stehen nachher Grünflächen in gleicher Größe zu Verfügung“, führte Pieper aus. Die Kosten des Verfahrens tragen die Grundstückseigentümer. Der Bauausschuss stimmte der Änderung des Bebauungsplans zu und empfahl sie einstimmig an den Gemeinderat. VON DENNIS KLÜTING

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare