Gemeinderat Wahrenholz beschließt Fahrbahnschwellen für Betzhorn und Weißenberge

Bahnhof: Maßnahmen nun separat

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Die beschlossenen Fahrbahnschwellen sollen in Betzhorn und Weißenberge helfen, die Geschwindigkeit in den Tempo-30-Zonen zu drosseln.

Wahrenholz. In der letzten Gemeinderatssitzung vor Weihnachten brachte Bürgermeister Herbert Pieper die Ratsmitglieder auf den neuesten Stand in Sachen Dorferneuerung.

Mit den Abrissarbeiten auf dem Gelände der Alten Schmiede kann die beauftragte Firma ab Januar beginnen. Bis zur neunten Kalenderwoche sollen die Arbeiten spätestens abgeschlossen sein.

Unwägbarer ist der von der Deutschen Bahn beabsichtigte Ausbau der Gleisanlage in Wahrenholz. Nachdem einige Anlieger wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung im angestrebten Genehmigungsverfahren ihre Zustimmung versagt haben, wird nun ein Planfeststellungsverfahren notwendig. Pieper rechnet mit einer Verzögerung von ein bis anderthalb Jahren. Die im Rahmen der Dorferneuerung geförderten Maßnahmen am Bahnhof-Straßenraum müssen nun vor den Arbeiten an den Bahnanlagen erfolgen, da sie gemäß der Förderbestimmungen bis 2019 abgeschlossen sein müssen. „Wir müssen die Maßnahmen der Dorferneuerung jetzt vom Umbau des Bahnhofs lösen“, erklärte Pieper. Ein Kostenanstieg sei dadurch nicht zu erwarten. Allerdings müsse die Gemeinde sich mit der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) abstimmen, ob der Bau der Park & Ride-Anlage vor dem Umbau des Bahnhofs durch die Deutsche Bahn überhaupt noch erfolgen soll.

Ein weiteres Thema der Ratssitzung war die Verkehrsberuhigung an den Ortseingängen von Weißenberge und Betzhorn auf der Verbindungsstraße Ziegelei- bzw. Apfelstraße. Zwar sei am Ortseingang Weißenberge bereits eine Tempo-30-Zone ausgewiesen, die Beachtung des Tempolimits ist aber Berichten der Anwohner zufolge gering. Der Rat diskutierte verschiedene Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung. Er entschied sich einstimmig für den Einbau von Fahrbahnschwellen von fünf Zentimetern Höhe und maximal 1,65 Meter Breite, die Linien- und Zweiradverkehr nicht beeinträchtigen. Außerdem soll in Betzhorn die Tempo-30-Zone bereits ab Ortseingang von der Apfelstraße aus gelten. Die Wirksamkeit der Maßnahmen soll beobachtet und die Ergebnisse in 2018 diskutiert werden.

Von Marion Schuckart und Dennis Klüting

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