Erster Spatenstich für Norma-Markt in Groß Oesingen / Café und Getränkemarkt ziehen mit ein

Die Bagger rücken an

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Zusammen mit Vertretern der drei beteiligten Unternehmen und Investoren nahmen Groß Oesingens Bürgermeister Jürgen Schulze (4.v.r) und Samtgemeindebürgermeister René Weber (2.v.r.) den ersten Spatenstich für den Norma-Markt vor.

Groß Oesingen. Der erste Schritt ist getan: Gestern erfolgte der erste Spatenstich für den neuen Norma-Markt im Norden Groß Oesingens. Bis Juni 2017 soll der Markt fertiggestellt werden.

Groß Oesingens Bürgermeister Jürgen Schulze, sein Stellvertreter Ewald Heers, Samtgemeindebürgermeister René Weber, die Investoren Dr. Toni Herget und Christian Gmyrek sowie Vertreter der Unternehmen Norma, Cadera und Hol’ ab, welche alle drei in dem Neubau ihren Platz finden werden, freuten sich über den offiziellen Beginn. Der Norma-Markt soll eine Verkaufsfläche von 1000 Quadratmetern haben. „Üblich sind für einen Discounter eher 800 Quadratmeter, da sind wir hier in Groß Oesingen überdurchschnittlich gut aufgestellt“, kommentierte Herget. „Die Gemeinde hat hier sehr vorausschauend geplant.“

Neben dem Norma-Markt wird es auch ein Café des Wolfsburger Unternehmens Cadera geben. Dieses wird im Innen- und Außenbereich rund 40 Sitzplätze und auch Toiletten aufweisen. Der Hol’ ab-Markt, der bislang im Ortskern ansässig war, wird ebenfalls in den Neubau ziehen und auf 500 Quadratmetern sein Sortiment anbieten. Über die künftige Nutzung des momentanen Marktgebäudes war noch nichts näheres bekannt.

Auf dem geplanten Parkplatz sind über 70 Stellplätze vorgesehen. Es entstehen rund 15 neue Arbeitsplätze in Groß Oesingen.

Wenn der Markt fertiggestellt ist, soll außerdem die Ortsgrenze verschoben werden. „Ja, Groß Oesingen wird dann ein wenig wachsen“, bestätigt Bürgermeister Schulze grinsend. Damit soll eine Geschwindigkeitsreduzierung an der Einfahrt zum Markt erreicht werden. Denn auch, wenn dieser direkt am Ortsausgang liegt, gilt dort momentan Tempo 100. „Und manche brettern wirklich geradezu aus dem Ort raus“, erklärt Schulze. Außerdem sei es damit auch für die Kunden der angrenzenden Tankstelle einfacher, wieder auf die B 4 zu fahren.

Seit über 20 Jahren hegen die Groß Oesinger einen Wunsch nach einer Einkaufsmöglichkeit im Ort. Zwar gab es in der Vergangenheit bereits Anfragen an Unternehmen, diese lehnten aber aufgrund zu geringer Einwohnerzahlen ab. Norma nahm sich der Anfrage jedoch an: „Wir wollen lieber ‘Kirchturm-Filialen’ als die Discountermeile“, erklärte Robby Lehmann, Leiter Betreuung bei Norma. So komme dem Markt eine besondere Bedeutung zu, er erhalte „Mittelpunkt-Charakter“. So habe es schließlich auch in Grußendorf funktioniert, der Norma-Markt sei hervorragend angenommen worden.

Von Dennis Klüting

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