Nach großem Abschiedskonzert im September wollen sich die Nordkreis-Musiker neu orientieren

Backbeat: Auflösung in 2018

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Nach 20 Jahren mit Auftritten überall in der Region will sich die Band Backbeat im September auflösen. Wie es danach weitergeht, ist noch offen.

Groß Oesingen. Kaum jemand im Isenhagener Land wird sie noch nicht gesehen oder gehört haben: Die Band „Backbeat“ hat schon auf nahezu allen Veranstaltungen im Nordkreis gespielt – bei Schützenfesten, Heideblütenfesten oder beim Weihnachtstanz wird zu ihrer Musik ordentlich gefeiert. Nach 20 Jahren gemeinsamer Auftritte wird sich die Band im September auflösen – eventuell aber auch nur vorerst.

„Wir wissen noch nicht genau, wie es dann weitergeht“, sagte Torsten Rieper, Sänger und Keyboarder bei Backbeat, im IK-Gespräch. „Fakt ist, dass wir uns nach der Abschiedsparty am 15. September in Wahrenholz erstmal auflösen werden.“ Bis dahin spielt Backbeat in gewohnter fünfköpfiger Besetzung weiter. „Wir haben bestimmt noch so 25 Auftritte“, schätzt Rieper. Gerüchte, dass sich die Band direkt nach dem Weihnachtstanz im Wahrenholzer Gasthof Schönecke auflösen wolle, weist Rieper zurück.

Als Grund für die Auflösung nennt der Musiker zum Teil das Alter. „Die Band wurde 1998 gegründet, es sind dann also schon 20 Jahre, die wir zusammen spielen. So schön es auch ist, so anstrengend ist es auch.“ Dennoch verstünden sich die Bandmitglieder immer noch sehr gut und es gibt auch schon Pläne, wie es weitergehen könnte.

„Wir haben uns gesagt: ‘Komm, wir machen mal ‘nen Cut’“, sagte Rieper. „Nach der Abschiedsparty wird es sicherlich erstmal eine Pause bis 2019 geben.“ Danach könnte es durchaus sein, dass Rieper zusammen mit Sängerin Viola Lampe und Schlagzeuger Andreas Kelm in neuer Formation weitermacht. „Dazu müssten wir uns noch zwei neue Musiker suchen“, erklärte Rieper. „Und ob wir dann die Band vielleicht wieder ins Leben rufen oder unter neuem Namen spielen, ist noch völlig offen.“ So oder so müsste sich die Gruppe dann wieder „hochkämpfen und beweisen“.

Auch musikalisch kann sich Rieper eine Entwicklung vorstellen – weniger Schlager, dafür mehr Rock und Pop. „Wir spielen die Schlager ja auch, wenn wir merken, dass sie gerne gehört werden. Es müssen nur einfach nicht mehr auf Teufel komm raus 15, 20 am Stück sein.“

Von Dennis Klüting

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