Gifhorner Straße für Stunden gesperrt / Leitung beschädigt

Gas-Austritt in Wesendorf

Die Gifhorner Straße wurde gestern Nachmittag gesperrt, weil bei Bauarbeiten eine Gas-Hauptleitung beschädigt wurde. Foto: Ollech
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Die Gifhorner Straße wurde gestern Nachmittag gesperrt, weil bei Bauarbeiten eine Gas-Hauptleitung beschädigt wurde. Foto: Ollech

oll Wesendorf. Die Wesendorfer Wehr wurde am Donnerstag gegen 16. 15 Uhr alarmiert. Der Grund: Bei derzeit laufenden Wasserleitungsbauarbeiten des Wasserverbandes Gifhorn in der Gifhorner Straße wurde eine Gas-Hauptleitung beschädigt. Gas strömte aus.

Gleichzeitig alarmierte die verantwortliche Bauleiterin des Wasserverbandes, Sina Bludau, auch die LSW und die Polizei. Gemeinsam sicherten die 20 Einsatzkräfte der Wesendorfer Wehr unter dem Kommando des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Florian Schilling sowie fünf weitere Kräfte der Schwerpunktfeuerwehr aus Wahrenholz die Straßen vom Kreisel in Richtung Gifhorn bis zur Volksbank sowie den Eichenweg und die Straße Fuhrenmoor ab, so dass die LSW-Mitarbeiter die Schieber an den Hauptleitungen schließen konnten. Die Beamten der Polizeiinspektion Gifhorn sorgten für die Absperrung und Umleitungen im Ort. Rund zehn Stunden könne die Regulierung des Schadens dauern, meinte ein LSW-Mitarbeiter.

Die Pressesprecherin der LSW, Birgit Wiechert, sagte auf IK-Anfrage, dass 35 Haushalte ohne Gas sind. Die Gas-Transportleitung DM liege etwa 1,50 Meter tief im Erdreich und müsse zunächst frei gebaggert werden, um den Schaden zu analysieren, sagte Wiechert, die jedoch darauf hinwies, dass für die Bevölkerung zu keiner Zeit Explosionsgefahr bestanden habe, weil durch das Verriegeln der Hauptschieber die Gefahr sofort eingedämmt werden konnte. Der Strom wurde für die 35 Haushalte nicht unterbrochen, sagte Wiechert.

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